Herzlich willkommen beim Freien Rathausblock Hersbruck – kurz „FRB“!
Informieren Sie sich gerne über uns, unsere Politik und unsere Mandatsträger.
Wir sind eine unabhängige Wählergemeinschaft, die keiner übergeordneten Partei, sondern einzig dem Wohle Hersbrucks und seiner Bevölkerung verpflichtet ist. Wir lösen alle Probleme fachgerecht und bürgernah – ohne Parteizwang.
Ganz nach unserem Motto: „Herzenssache Hersbruck“
Im Namen des FRB Hersbruck
Marco Schnellinger
-Vorsitzender-
Termine
FRB Stammtisch
06.07.2026, 19.00 Uhr
Kirwa Ellenbach
Neues aus dem Rathausblog
- Vom Donut zum Krapfen – Fraktion besichtigt „Soziales Stadthaus“
Das geplante „Soziale Stadthaus“ in der Kirchgasse 9 ist bei einem gemeinsamen Ortstermin der Stadtratsfraktionen von CSU und FRB auf großes Interesse gestoßen. Michael Kampe, der den Bauherrn vertrat, erläuterte das Vorhaben vor Ort und führte die Teilnehmer durch das Gebäude. Mit dabei waren Erster Bürgermeister Robert Ilg, Zweiter Bürgermeister Peter Uschalt, die Fraktionsvorsitzenden Götz Reichel (CSU) und Jürgen Amann (FRB), nahezu alle Fraktionsmitglieder beider Gruppierungen sowie Norbert Dünkel in seiner Funktion als Stadtrat und Landtagsabgeordneter.


Im Mittelpunkt des Termins stand ein Gebäude, dessen Geschichte bis weit in die frühe Neuzeit zurückreicht. Wie Michael Kampe erläuterte, stammen die einzelnen Geschosse des Hauses aus unterschiedlichen Bauzeiten zwischen 1629 und 1816; hinzu kommen Umbauten und Sanierungen im 20. Jahrhundert. Gerade diese vielschichtige Baugeschichte macht das Anwesen aus denkmalpflegerischer Sicht besonders wertvoll. Entsprechend eng erfolgt die Vorbereitung des Projekts in Abstimmung mit dem Denkmalschutz.
Das Vorhaben soll Denkmalschutz, soziale Nutzung und nachhaltige Stadtentwicklung miteinander verbinden und einen Beitrag zur Belebung und Zukunftsfähigkeit der Hersbrucker Altstadt leisten. Nach Angaben von Michael Kampe hat das Projekt den Bauausschuss bereits im Herbst 2025 passiert; die Baugenehmigung des Landkreises Nürnberger Land liegt seit dem 12. Januar 2026 vor.
Der Ortstermin machte zugleich deutlich, warum sich das Projekt auch mit dem städtebaulichen Bild „vom Donut zum Krapfen“ beschreiben lässt. Mit dem Donut-Effekt ist gemeint, dass sich Wohnen, Handel und Alltagsleben immer stärker an die Ränder eines Ortes verlagern, während die Mitte an Funktion und Aufenthaltsqualität verliert. Der Krapfen-Effekt steht demgegenüber für das Gegenmodell: Die Ortsmitte wird wieder „gefüllt“ – mit Menschen, Nutzungen, Begegnung, saniertem Bestand und neuem Leben. Leitend ist dabei das Prinzip„Innen vor Außen“, also die Stärkung und Reaktivierung des Ortskerns vor weiterer Entwicklung auf der grünen Wiese.
Genau in diesem Sinn kann das Projekt in der Kirchgasse verstanden werden. Statt Leerstand im Zentrum hinzunehmen, soll ein historisch bedeutendes Gebäude erhalten, saniert und einer neuen Nutzung zugeführt werden. Damit würde nicht nur ein ortsbildprägendes Denkmal gesichert, sondern auch ein Impuls für die Innenstadt gesetzt: weg von einer ausgehöhlten Mitte, hin zu einem lebendigen Kern mit sozialer Funktion.
Mit ausschlaggebend für die Entscheidung für das Denkmal in der Kirchgasse war nach Aussage des Bauherrn zudem, dass Hersbruck bereits eine kommunale Wärmeplanung vorgelegt hat. Bereits heute verweist die örtliche Versorgung darauf, dass es in Hersbruck bestehende Wärmenetze gibt, darunter auch eine Wärmeversorgung im Altstadtquartier. Gerade für den Altbestand im Stadtkern eröffnet das aus Sicht der Befürworter neue Perspektiven für energetische Sanierungen.
Die anwesenden Stadträte zeigten sich vom baulichen Bestand, von der Sorgfalt der Vorbereitung und vom Gesamtkonzept beeindruckt. Übereinstimmend wurde die Auffassung vertreten, dass hier eine Chance für Hersbruck liegt, Denkmalschutz, Innenstadtentwicklung und soziale Nutzung sinnvoll miteinander zu verbinden.
Beide Fraktionen stellten die Unterstützung des Vorhabens in Aussicht. Hierfür sollen auch Mittel der Städtebauförderung in Anspruch genommen werden. In einer der nächsten Stadtratssitzungen solle dies auf die Tagesordnung kommen.
Der Ortstermin in der Kirchgasse hat damit nicht nur Einblick in ein anspruchsvolles Sanierungsprojekt gegeben, sondern auch gezeigt, welches Potenzial in der behutsamen Erneuerung historischer Gebäude liegt. Wenn es gelingt, aus einem lange leerstehenden Denkmal einen Ort der Begegnung und Nutzung zu machen, dann wäre das für Hersbruck tatsächlich ein Schritt vom Donut zum Krapfen. Die Bauherren zeigen damit, was privates Engagement bewegen kann.
Text: Fraktionen CSU/FRB
Fotos: FRB - FRB Mitgliederversammlung 2026
Bei der jüngsten Mitgliederversammlung des FRB Hersbruck im Landhotel & Restaurant Grüner Baum in Kühnhofen blickten die Anwesenden mit Rückenwind auf die Kommunalwahl zurück – und stellten mit den Neuwahlen die Weichen für die kommende Amtszeit.

Die Vorstandschaft des FRB Hersbruck – vlnr: Norbert Winkler, Gudrun Zeltner, Wolfgang Wein, Irmgard Raum, Volker Hegel, Marco Schnellinger, Jürgen Amann, Klaus Rostek (hinten), Tanja Heidner (davor), Marc Stefes, Dr. Martina Löhner, Marco Scharrer und Robert Ilg.
Nicht im Bild: Alicia Vasilovici, Andreas Bundil, Anne Karges und Wolfgang SchertelIm Mittelpunkt stand das starke Abschneiden des FRB bei der Kommunalwahl 2026: Das Ergebnis wurde als bestes Resultat seit den 1990er Jahren eingeordnet. Gegenüber der Wahl 2020 konnte der Stimmenanteil nochmals um 0,8 Prozentpunkte gesteigert werden – so viel wie bei keiner anderen der 2020 auch angetretenen Parteien. Die Wiederwahl der Stadträtinnen und Stadträte sorgt dafür, dass die erfolgreiche Arbeit des FRB im Hersbrucker Stadtrat weiterhin auf einer soliden Basis fortgeführt werden kann. Auch Bürgermeister Robert Ilg wurde mit deutlicher Mehrheit in seinem Amt bestätigt.
„Dieses Ergebnis ist kein Selbstläufer – es ist das Resultat von Zusammenhalt, harter Arbeit und einem sehr guten Miteinander“, betonte Bürgermeister Robert Ilg in seinem Grußwort und dankte besonders dem gesamten Kandidatenteam sowie den vielen Unterstützerinnen und Unterstützern im Hintergrund. Der FRB-Vorsitzende Marco Schnellinger hob zudem die wichtige Arbeit des Wahlbewerbungs- und Social-Media-Teams, das die Bewerbungsphase mit Kreativität und frischen Ideen begleitet habe, sowie den großen Einsatz aller Kandidatinnen und Kandidaten des FRB, hervor.
Bei den anschließenden Neuwahlen wurde der Vorstand mit großer Geschlossenheit bestätigt bzw. neu aufgestellt: Marco Schnellinger wurde erneut zum 1. Vorsitzenden gewählt, Klaus Rosteck zum 2. Vorsitzenden. Marc Steves übernimmt weiterhin das Amt des Schatzmeisters, Tanja Heidner wurde als Schriftführerin gewählt. Als Beisitzer gehören dem Vorstand Alicia Vasilovici, Dr. Martina Löhner, Marco Scharrer und Andreas Bundil an. Anne Karges und Wolfgang Schertel wurden als erweiterte Vorstandsmitglieder berufen.
Mit Blick nach vorn setzt der FRB weiter auf Nähe zu den Bürgerinnen und Bürgern und darauf, frühzeitig die Grundlagen für einen gelungenen Generationenwechsel zu schaffen. Der neu gewählte Vorstand dankt allen Mitgliedern für das Vertrauen und lädt dazu ein, Anliegen, Ideen und Kritik weiterhin offen einzubringen.
Bericht: Maurizio Schneider
Foto: Christina Bleisteiner - FINGERFOOD & FAKTEN – Impressionen

Mit fränkischen Tapas, guten Gesprächen und vollem Haus setzten der FRB und die Freien Wähler Nürnberger Land (FW) ihren Höhepunkt vor der Kommunalwahl 2026. In der Fackelmann Welt in Hersbruck waren alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, die Kandidatinnen und Kandidaten für Stadtrat und Kreisrat in entspannter Atmosphäre kennenzulernen.
Begrüßt wurden die rund 150 Gäste von Marco Schnellinger, Vorsitzender des FRB Hersbruck, und Julia Bürner, Vorsitzende der FW Nürnberger Land. Beide lobten die anwesenden Kandidatinnen und Kandidaten für ihr gemeinsames Engagement und unterstrichen, wie wichtig der direkte Austausch mit den Menschen vor Ort ist: „Wir wollen mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen: offen, unkompliziert und ohne große Hürden.“



Durch den Abend führte Moderator Klaus Rostek. Ein besonderer Programmpunkt: Bürgermeister Robert Ilg sowie Landrat Armin Kroder, beide kandidieren erneut für Ihre Ämter, standen nicht nur Rede und Antwort, sondern packten an der Kochstation selbst mit an. Tatkräftig unterstützt wurden sie dabei von Hans-Peter Eberhard, Inhaber des Gasthofs „Grüner Baum“ in Kühnhofen. Beim Zubereiten der fränkischen Leckereien kamen Fragen zum Neubau der Grundschule Hersbruck ebenso zur Sprache wie der Ausbau von Kreisstraßen und Radwegen und zahlreichen weiteren Themen. Aber auch ganz persönliche Fragen über den Musikgeschmack, Büchertipps oder Lieblingsorte wurden beantwortet. Viele nutzten die Gelegenheit, persönliche Themen direkt anzusprechen – ein Austausch, der von spürbarer Wertschätzung geprägt war.
Landrat Armin Kroder hob seine Erfahrung aus Verwaltung und Kreistag hervor: „Ich kenne die Abläufe, die Finanzen und die Herausforderungen unseres Landkreises und ich weiß, wie man gemeinsam Lösungen auf den Weg bringt.“ Robert Ilg machte deutlich, wofür er in Hersbruck weiter stehen will: „Wir wollen eine Stadt, in der man gerne lebt: mit starken Vereinen, lebendiger Innenstadt und Entscheidungen, die nachvollziehbar sind.“ Einig waren sich Ilg und Kroder bei der Elektrifizierung der Franken-Sachsen-Magistrale und dem damit verbundenen Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs.
Neben politischen Inhalten stand das Miteinander im Mittelpunkt: Zwischen Tapas und Getränken, ergaben sich viele Gespräche, aus denen konkrete Hinweise für die weitere Arbeit mitgenommen werden konnten.
Dass das Konzept ankam, zeigte der Blick in den Saal: Es blieb kein Platz frei. Ein deutliches Zeichen für das große Interesse am sachlichen Dialog und dem guten Miteinander, das FRB und Freie Wähler auch weiterhin repräsentieren wollen. Ein großer Dank ergeht an Alexander Fackelmann und sein Team der Fackelmann Welt für die Gastfreundschaft.

























Text: Maurizio Schneider, Marco Schnellinger
Fotos: Christina Bleisteiner, Martina Löhner, Alicia Vasilovici









