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Neues aus dem Rathausblog

  • Der Fuchsaurundweg

    Heute mal ein Ausflugstipp, besonders für Familien:
    Der ca. 3,7 km lange Fuchsaurundweg in Hersbruck – genauer: Kühnhofen!

    Vorneweg: Danke an alle Beteiligten, ob „aktiv“ oder begleitend, die diesen kurzweiligen und lehrreichen Themenweg ermöglicht haben – ganz besonders an die Dorfgemeinschaft Kühnhofen um Organisatorin Marianne Heinl!

    „Das Projekt zeigt, was durch die Initiative und das gelebte Engagement unserer Bürger möglich ist: Eine echte Bereicherung für Hersbruck und das Nürnberger Land„, so Bürgermeister Robert Ilg.

    Wegbeschreibung

    Seit Ende Juni führt der, von Ute Plank illustrierte, kleine Fuchs die kleinen und großen Wanderer auf gut begehbaren Wegen vom Kühnhofener Dorfplatz entlang des Sittenbachs zur Fuchsau und am Fuße des kleinen Hansgörgls zurück nach Kühnhofen. Ob Jahresringe zählen, Ameisenhaufen untersuchen, Bäume umarmen, am Biberbau oder beim Vogelstimmenraten (per QR Code online abrufbar) – der Rundweg ist mit seinen 13 Erlebnisstationen reich an kindgerechten Infos über den Wald und seine Bewohner.

    Wir sind von dem Fuchsaurundweg begeistert – auch unsere Stadträtin Irmgard Raum hat ihn schon mit ihrer Enkelin ausprobiert: „Die gesamte Runde ist mit liebevoll gestalteten Füchsen geschmückt und von den vielen interessante Stationen war die Kugelbahn für uns der Höhepunkt. Ich kann mir vorstellen, dass der Weg besonders für Familien, Kindergartengruppen und Grundschulklassen ein tolles Angebot gegen Langeweile ist. Vielen Dank den vielen engagierten Ehrenamtlichen, die dieses Angebot ermöglicht haben und betreuen!“

    Start- und Zielpunkt ist der Dorfplatz in Kühnhofen, der Rundweg kann aber auch am Parkplatz bei der Fuchsau begonnen werden. Hier befinden sich auch kleine Boxen mit den Übersichtskarten (inkl. Stationsbeschreibungen) zum Mitnehmen. Falls diese mal leer sind: Die Karte gibt es auch auf der Website von Ute Plank (externer Link…).

    Damit ihr euch nicht verlaufen könnt, ist der Weg durchgängig mit den kleinen runden Füchsen markiert – und wir haben ihn für euch getrackt, hier gibt’s die Route für Wandernavi oder -App zum Herunterladen:
    GPX-Datei (Download)

    Wir wünschen dem liebevoll gestalteten Weg, dass er den nötigen Respekt erfährt und in unserer schönen und reizvollen Landschaft möglichst lange erhalten bleibt!

    Text: Marco Schnellinger
    Fotos: Gudrun Zeltner / Marco Schnellinger

  • Das Strudelbad bleibt 2021 leider geschlossen

    Leider müssen wir das Foto vom letzten Jahr nochmal aus der Schublade ziehen – das Strudelbad bleibt dieses Jahr geschlossen. Uns und den Stadträten der anderen Fraktionen fiel das nicht leicht! Wenngleich die Entscheidung letztlich mit nur einer Gegenstimme gefallen ist, sind wir sicher, dass der GESAMTE Stadtrat das Bad unter vertretbaren Umständen gerne geöffnet hätte.

    Neben den aus dem letzten Jahr bekannten Einschränkungen im Betrieb (Hygienekonzept, Zeitslots, …) und der noch laufenden Sanierungsarbeiten, gibt es dieses Jahr auch eine ganz spezielle finanzielle Situation:
    Vergangenes Jahr wurden der Stadt Hersbruck Stabilisierungshilfen vom Freistaat in Höhe von 2,6 Mio. € nur gewährt, da der Stadtrat bei der Haushaltsplanung u.A. im Bereich der „freiwilligen Leistungen“ (dazu gehört auch das Strudelbad) Einsparungen und einen maximalen Defizitausgleich für das Bad in Höhe von 650.000,-€ beschlossen hatte.

    Dieser Rahmen würde bei einer Badöffnung jedoch dramatisch überstiegen:
    Der „Corona-Betrieb“ im vergangenen Jahr hatte schon einen Verlust von ca. 850.000,-€ verursacht. Aufgrund der dringenden Sanierungsarbeiten, die ihrerseits Kosten bedeuten und zudem zu einer verkürzten möglichen Öffnungsdauer führen, würde das Defizit im Jahr 2021 noch einmal deutlich höher ausfallen. Das ist im Hinblick auf die Konsequenzen, einer wahrscheinlichen Rückforderung der bereits erhaltenen millionenschweren Stabilisierungshilfen, für unsere Mandatsträger nicht verantwortbar.

    Text: Marco Schnellinger

    Ergänzung, da Zahlen abweichend von HZ-Bericht:

    Das Defizit 2020 in Höhe von 850.000,-€ bezieht sich auf den gesamten Badbetrieb des Kommunalunternehmens Strudelbad/Therme, welches aus dem städtischen Haushalt, sozusagen als „freiwillige Leistung“, ausgeglichen wird. Der Anteil des Strudelbades alleine betrug davon letztes Jahr ca. 479.000,-€. Dieser ergibt sich aus Ausgaben in Höhe von 519.000,-€ (Gehälter, Betrieb, Investitionen, …) minus der, Corona bedingt sehr gering ausgefallenen, Eintrittseinnahmen in Höhe von etwa. 40.000,-€. Zum Vergleich: In „normalen Jahren“, mit sowohl höheren Einnahmen als auch geringeren Ausgaben (Stichwort „Zusätzliche Hygienemaßnahmen“), beträgt das reine Strudelbaddefizit zwischen 200.000,- und 250.000,-€.

  • FRB diskutiert online über Kommunalpolitik

    Da sich auch die Mitglieder des Freien Rathausblocks schon länger nicht mehr zum gegenseitigen Austausch mit den Mandatsträgern treffen konnten, entstand der Wunsch, die „Stammtische“ in regelmäßigen Abständen online abzuhalten. Das daraufhin organisierte Format wurde von den Mitgliedern bereits bei seiner ersten Auflage sehr gut angenommen, und so diskutierten über 20 Mitglieder mit Bürgermeister, Stadträten und Landrat Armin Kroder über die aktuelle Stadt- und Kreispolitik. Einen großen Anteil beanspruchte dabei die aktuelle Corona-Lage im Nürnberger Land und, aufgrund Kroders Funktion im Landesvorstand der Freien Wähler, eine engagierte Debatte über die weiteren Perspektiven und Entwicklungen bezüglich der Pandemiebekämpfung.

    Alle Anwesenden waren sich einig, dass auf Grundlage der im Vergleich zum Beginn der Pandemie deutlich verbesserten individuellen Schutzmöglichkeiten auch eine Diskussion über das verantwortungsvolle Öffnen einzelner Bereiche geführt werden sollte. Größtes Problem der politischen Entscheider bei der Diskussion um Lockerungen ist allerdings die mangelhafte Datengrundlage zu den Übertragungswegen der Krankheitserreger. Es gibt zwar auch im Nürnberger Land immer wieder Fallhäufungen in Pflegeheimen, Gemeinschaftsunterkünften und vergleichbaren Einrichtungen – und natürlich im direkten privaten bzw. familiären Umfeld. Bei der überwiegenden Mehrheit der Fälle kann aber selbst von den Betroffenen nicht sicher angegeben werden, wo sie sich angesteckt haben könnten.

    Durch die ausgewogene Mischung der Diskussionsteilnehmer, mit Eltern, Selbstständigen, Gastronomen und Unternehmern, konnten auch vielseitige Sorgen und Nöte an den Landrat adressiert werden. So ist die verschleppte Auszahlung der staatlichen Hilfen ein existenzbedrohendes Problem für die Betroffenen, das von den Handelnden zwar erkannt wurde, aber noch immer nicht zufriedenstellend gelöst werden konnte. Ebenso ist es zwar erfreulich zu hören, dass das Impfzentrum aus Landkreis-Sicht hervorragend läuft, die langsame und zudem teils unzuverlässige Impfstoffversorgung, kombiniert mit dem aufwendigen Terminvergabeverfahren, hat jedoch viel Vertrauen in die Handelnden auf Bund- und Länderebene verspielt.

    Als bedenklich empfanden es die Gesprächsteilnehmer, dass Menschen mit verständlichen, substanziellen Anliegen und vernünftigen Argumentationsansätzen, wie z.B. aus dem Einzelhandel oder der Hotellerie, in der öffentlichen Wahrnehmung oftmals untergehen. Stattdessen werden Demonstrationen von einer, inakzeptablen, lauten und Corona leugnenden Szene aus Rechts-, Links- und Querdenkern dominiert.

    Bürgermeister Robert Ilg berichtete über die aktuellen Entwicklungen in Hersbruck, das finanziell überraschend gut durch das Jahr 2020 gekommen ist. Einen nicht geringen Anteil daran haben die 2,1 Mio. € Stabilisierungshilfe, die der Stadt, auch aufgrund der strengen Bemühungen zur Haushaltskonsolidierung in den vergangenen Jahren, zugeteilt wurden. Darüber hinaus wird die Gewerbesteuerzuweisung coronabedingt auf Grundlage der 3 Jahre vor der Pandemie berechnet, wodurch die Einnahmen auch hier stabil bleiben. Hinzu kommt, dass einige Ausgaben letztendlich geringer ausgefallen sind, als ursprünglich geplant, wodurch unter dem Strich sogar Schulden ab- und Rücklagen aufgebaut werden konnten. Die Notwendigkeit hierzu wird sich in den nun folgenden Jahren zeigen, die laut Bürgermeister dann finanziell deutlich „anspruchsvoller“ werden.

    Nichts desto trotz soll auch weiter in Hersbrucks Zukunft investiert werden, wie durch die Aufstockung des Kinderkompetenzzentrums und die anstehende Generalsanierung der Grund- und Hauptschule. Für Infrastruktur und Klimaschutz ist ein Radwegekonzept in Planung. Dieses ist ein Beispiel dafür, dass in Hersbruck nicht nur über Klimaschutz geredet wird, sondern auch konkrete Maßnahmen umgesetzt werden.

    Die Onlineveranstaltung wurde durch weitere Nachfragen und Anregungen der Mitglieder bereichert. So wurde vorgeschlagen, bei einer anstehenden Öffnung von Gastronomie und Kneipen, den Wirten seitens Verwaltung entgegenzukommen. Weitere Fragen betrafen den aktuellen Stand bei geplanten oder bereits laufenden Bauvorhaben im Stadtgebiet, beispielsweise zum Umbau im Sparkassengebäude. Dieser kommt sehr gut voran, sodass nun das Verkehrskonzept zum Hotel in Angriff genommen werden kann.

    Text: Marco Schnellinger

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