Freier Rathausblock stellt sich vor – Aufschlussreiches Wirtschaftstreffen bei Carl Gross

Die Kandidaten des Freien Rathausblock Hersbruck nutzten die letzten Wochen intensiv, um sich in den einzelnen Ortsteilen von Hersbruck vorzustellen. Bei den Veranstaltungen in Altensittenbach, Ellenbach, Großviehberg und Kühnhofen trafen die Kandidatinnen und Kandidaten auf viele Interessierte Bürger. In lockerer Atmosphäre wurden die aktuellen Herausforderungen und vergangene Projekte in den Mittelpunkt gestellt und diskutiert. Ein Austausch mit einigen Vertretern der Hersbrucker Unternehmen gab den Kandidatinnen und Kandidaten einen umfassenden Einblick in die heimische Wirtschaft sowie die Zusammenhänge zwischen vielen Komponenten in Hersbruck.

DSC04719Robert Ilg blickte in seinen Ausführungen intensiv auf das gemeinsam im Stadtrat Erreichte zurück, verwies aber darauf, dass es noch einen langen Weg gebe und zeigte seine Visionen für eine Fortentwicklung Hersbrucks auf. Erholt habe sich der  Hersbrucker Haushalt und man könne, wenn auch vorsichtig, optimistisch in die Zukunft der Hersbrucker Stadtkasse schauen. Die Ausweisung des Neubaugebietes Hirtenbühl-West sei eine gute Entscheidung gewesen. Schon nach kurzer Zeit seien die Grundstücke fast vergriffen. Diesen Weg des bezahlbaren Wohnraums kurz „Hersbrucker Baulandmodell“ wolle er gemeinsam mit einer starken FRB-Stadtratsfraktion zukünftig weiter verfolgen. Die Einführung des Stadjugendrates sowie der Neubau des Kindergartens Raiffeisenstraße und des Kinderkompetenzzentrums Happurger Straße seien große Projekte, die Hersbruck weiterentwickeln. Mit einer Kletterhalle des DAV sowie die Realisierung einer FOS-Außenstelle bilden weitere Bausteine des Zukunftsprogramms des Rathausblocks. „Ebenso gibt es viele Investitionen im Bereich der Innenstadt“, so Ilg, „wir wollen selbstverständlich eine sinnvolle Entwicklung des Schickedanz-Areals sowie des Posthofes vorantreiben, um so insgesamt die Innenstadt und die dort ansässigen Einzelhändler weiter zu stärken.“

Diese und weitere gewichtige Themen sind in den letzten Jahren mit einem engagierten Stadtrat, mit viel Fleiß, Kreativität und einer freundlichen und bürgernahen Stadtverwaltung auf den Weg gebracht worden.

Auf Unverständnis stieß das Verhalten einiger Mitbewerber. „Da wird doch plötzlich der Ruf nach einem Korrektiv in Form einer Opposition laut“, zeigt sich Ilg überrascht. Schließlich können man feststellen, dass es im Stadtrat und in den Ausschüssen weit mehr als 90 Prozent einstimmige Entscheidungen gab. Diese Politik des Miteinanders wolle er gerne im Sinne aller Beteiligten weiterführen und fortschreiben. „Wir brauchen im Hersbrucker Stadtrat keine Koalition und Opposition sondern Menschen, die es gut meinen mit unserer Stadt und sich an der Sache orientieren. Miteinander können wir mehr erreichen als Gegeneinander.“, bestätigte der Vorsitzende des Freien Rathausblocks Klaus Rostek.
Einzelne Ortsteilschwerpunkte waren beispielsweise in Kühnhofen die Radwegverbindung von Altensittenbach nach Kirchensittenbach, hier wird sich der Freie Rathausblock für einen Lösungsvorschlag noch in diesem Jahr einsetzten,  oder das Bürgerhaus in Ellenbach. „Dass die SPD in ihrer neusten Publikation den Eindruck vermitteln möchte dieses Vorhaben sei versprochen werde aber wohl nicht realisiert verwundert mich sehr“ äußert sich der Fraktionssprecher Jürgen Amann. „Auch Mitglieder der SPD sitzen in den zuständigen Ausschüssen, sollten also die Beschlusslage kennen.“ Der Baugenehmigungsantrag ist nämlich bereits gestellt, das Geld ist im Haushalt eingestellt und der neue Treff für die Bürgerinnen und Bürger sowie die Vereine Ellenbachs soll bereits 2015 und nicht wie verbreitet 2017 fertig werden.

Neben den Vorstellungen in den Ortsteilen trafen sich die Kandidatinnen und Kandidaten des Freien Rathausblock Hersbruck mit Vertretern der Hersbrucker Wirtschaft zu einem vielseitigen Informationsaustausch. Dieses Treffen fand in den Räumlichkeiten der Firma Creation Carl Gross und offenbarte viele interessante Einblicke in die Gedankengänge einiger wichtiger Arbeitgeber in Hersbruck. Neben dem Gastgeber Peter Gross stellten sich Alexander Fackelmann, Gerd Ruderisch und Rudolf Fleischmann dem Dialog mit dem Rathausblock. Wichtig ist es den Unternehmern vor allem, dass ihre Angestellten in Hersbruck ein Wohlfühlklima vorfinden. Dazu zählt eine gute Infrastruktur und beispielsweise ein ausreichendes Angebot für die Betreuung und Ausbildung von Kindern. Einigkeit herrschte darüber, dass diese Themen ebenso wie erfolgreiche Unternehmer mit ihren wichtigen Arbeitsplätzen vor Ort dazu beitragen eine Stadt wie Hersbruck voranzubringen. Intensiv wurde in Zeiten der Energiewende über die Sorgen dazu des Mittelstands gesprochen. Neben der sauberen Energie muss auch in Zukunft Strom zu jederzeit und zu wettbewerbsfähigen Konditionen zur Verfügung stehen. Hersbruck braucht neue Gewerbeflächen. Das gemeinsame Gespräch machte erneut deutlich, das hier akuter Handlungsbedarf besteht. Der FRB wird sich dieser Aufgabe stellen und sieht diesen „Druck“ als positives Zeichen der Unternehmen zum Standort Hersbruck zu stehen. „Auch in Zukunft wollen die Mitglieder des Freien Rathausblock den Austausch mit dem Mittelstand suchen – Hersbruck ist in diesem Bereich sehr gut aufgestellt und das soll auch so bleiben.“, so Klaus Rostek.