Schließung der Fackelmann Therme Hersbruck

Der Thermenbereich der Fackelmann Therme Hersbruck wird in diesem Winter geschlossen, die Entscheidung ist auch für uns schmerzhaft – aber sie ist notwendig und verantwortungsvoll.

Fackelmann Therme Hersbruck

Das Wichtigste für uns ist:

  • Kinder, Schulen und Vereine liegen uns am Herzen:
    Das Sportschwimmbecken soll erhalten bleiben.
  • Das Strudelbad bleibt geöffnet.
  • Für ThermenCards und Gutscheine wird es Lösungen geben.
  • Immer höhere Zuschüsse und ein großer Investitionsstau waren gegenüber den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern nicht mehr vertretbar.
  • Mit der geordneten Schließung behält die Stadt das Verfahren selbst in der Hand
    –> faire Regelungen für die Beschäftigten und der weitere Umgang mit der Immobilie wären bei einer Insolvenz nicht absehbar.

Jetzt gilt es, den Übergang vernünftig zu gestalten und eine tragfähige Zukunft für das Schwimmen in Hersbruck zu entwickeln.

Für alle Hintergründe und die finanziellen Details findet ihr hier den Pressebericht der Hersbrucker Zeitung (externer Link / Bezahlschranke).

Beitragsfoto: Ute Häffner

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Vom Donut zum Krapfen – Fraktion besichtigt „Soziales Stadthaus“

Das geplante „Soziale Stadthaus“ in der Kirchgasse 9 ist bei einem gemeinsamen Ortstermin der Stadtratsfraktionen von CSU und FRB auf großes Interesse gestoßen. Michael Kampe, der den Bauherrn vertrat, erläuterte das Vorhaben vor Ort und führte die Teilnehmer durch das Gebäude. Mit dabei waren Erster Bürgermeister Robert Ilg, Zweiter Bürgermeister Peter Uschalt, die Fraktionsvorsitzenden Götz Reichel (CSU) und Jürgen Amann (FRB), nahezu alle Fraktionsmitglieder beider Gruppierungen sowie Norbert Dünkel in seiner Funktion als Stadtrat und Landtagsabgeordneter.

Im Mittelpunkt des Termins stand ein Gebäude, dessen Geschichte bis weit in die frühe Neuzeit zurückreicht. Wie Michael Kampe erläuterte, stammen die einzelnen Geschosse des Hauses aus unterschiedlichen Bauzeiten zwischen 1629 und 1816; hinzu kommen Umbauten und Sanierungen im 20. Jahrhundert. Gerade diese vielschichtige Baugeschichte macht das Anwesen aus denkmalpflegerischer Sicht besonders wertvoll. Entsprechend eng erfolgt die Vorbereitung des Projekts in Abstimmung mit dem Denkmalschutz.

Das Vorhaben soll Denkmalschutz, soziale Nutzung und nachhaltige Stadtentwicklung miteinander verbinden und einen Beitrag zur Belebung und Zukunftsfähigkeit der Hersbrucker Altstadt leisten. Nach Angaben von Michael Kampe hat das Projekt den Bauausschuss bereits im Herbst 2025 passiert; die Baugenehmigung des Landkreises Nürnberger Land liegt seit dem 12. Januar 2026 vor.

Der Ortstermin machte zugleich deutlich, warum sich das Projekt auch mit dem städtebaulichen Bild „vom Donut zum Krapfen“ beschreiben lässt. Mit dem Donut-Effekt ist gemeint, dass sich Wohnen, Handel und Alltagsleben immer stärker an die Ränder eines Ortes verlagern, während die Mitte an Funktion und Aufenthaltsqualität verliert. Der Krapfen-Effekt steht demgegenüber für das Gegenmodell: Die Ortsmitte wird wieder „gefüllt“ – mit Menschen, Nutzungen, Begegnung, saniertem Bestand und neuem Leben. Leitend ist dabei das Prinzip„Innen vor Außen“, also die Stärkung und Reaktivierung des Ortskerns vor weiterer Entwicklung auf der grünen Wiese.

Genau in diesem Sinn kann das Projekt in der Kirchgasse verstanden werden. Statt Leerstand im Zentrum hinzunehmen, soll ein historisch bedeutendes Gebäude erhalten, saniert und einer neuen Nutzung zugeführt werden. Damit würde nicht nur ein ortsbildprägendes Denkmal gesichert, sondern auch ein Impuls für die Innenstadt gesetzt: weg von einer ausgehöhlten Mitte, hin zu einem lebendigen Kern mit sozialer Funktion.

Mit ausschlaggebend für die Entscheidung für das Denkmal in der Kirchgasse war nach Aussage des Bauherrn zudem, dass Hersbruck bereits eine kommunale Wärmeplanung vorgelegt hat. Bereits heute verweist die örtliche Versorgung darauf, dass es in Hersbruck bestehende Wärmenetze gibt, darunter auch eine Wärmeversorgung im Altstadtquartier. Gerade für den Altbestand im Stadtkern eröffnet das aus Sicht der Befürworter neue Perspektiven für energetische Sanierungen.

Die anwesenden Stadträte zeigten sich vom baulichen Bestand, von der Sorgfalt der Vorbereitung und vom Gesamtkonzept beeindruckt. Übereinstimmend wurde die Auffassung vertreten, dass hier eine Chance für Hersbruck liegt, Denkmalschutz, Innenstadtentwicklung und soziale Nutzung sinnvoll miteinander zu verbinden.

Beide Fraktionen stellten die Unterstützung des Vorhabens in Aussicht. Hierfür sollen auch Mittel der Städtebauförderung in Anspruch genommen werden. In einer der nächsten Stadtratssitzungen solle dies auf die Tagesordnung kommen.

Der Ortstermin in der Kirchgasse hat damit nicht nur Einblick in ein anspruchsvolles Sanierungsprojekt gegeben, sondern auch gezeigt, welches Potenzial in der behutsamen Erneuerung historischer Gebäude liegt. Wenn es gelingt, aus einem lange leerstehenden Denkmal einen Ort der Begegnung und Nutzung zu machen, dann wäre das für Hersbruck tatsächlich ein Schritt vom Donut zum Krapfen. Die Bauherren zeigen damit, was privates Engagement bewegen kann.

Text: Fraktionen CSU/FRB
Fotos: FRB

FINGERFOOD & FAKTEN – Impressionen

Fingerfood und Fakten, Abschlussveranstaltung des FRB Hersbruck mit den FW Nürnberger Land, Robert Ilg, Armin Kroder, Marco Schnellinger, Julia Hacker, Klaus Rostek und den weiteren Kandidateninnen und Kandidaten

Mit fränkischen Tapas, guten Gesprächen und vollem Haus setzten der FRB und die Freien Wähler Nürnberger Land (FW) ihren Höhepunkt vor der Kommunalwahl 2026. In der Fackelmann Welt in Hersbruck waren alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, die Kandidatinnen und Kandidaten für Stadtrat und Kreisrat in entspannter Atmosphäre kennenzulernen.

Begrüßt wurden die rund 150 Gäste von Marco Schnellinger, Vorsitzender des FRB Hersbruck, und Julia Bürner, Vorsitzende der FW Nürnberger Land. Beide lobten die anwesenden Kandidatinnen und Kandidaten für ihr gemeinsames Engagement und unterstrichen, wie wichtig der direkte Austausch mit den Menschen vor Ort ist: „Wir wollen mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen: offen, unkompliziert und ohne große Hürden.“

Durch den Abend führte Moderator Klaus Rostek. Ein besonderer Programmpunkt: Bürgermeister Robert Ilg sowie Landrat Armin Kroder, beide kandidieren erneut für Ihre Ämter, standen nicht nur Rede und Antwort, sondern packten an der Kochstation selbst mit an. Tatkräftig unterstützt wurden sie dabei von Hans-Peter Eberhard, Inhaber des Gasthofs „Grüner Baum“ in Kühnhofen. Beim Zubereiten der fränkischen Leckereien kamen Fragen zum Neubau der Grundschule Hersbruck ebenso zur Sprache wie der Ausbau von Kreisstraßen und Radwegen und zahlreichen weiteren Themen. Aber auch ganz persönliche Fragen über den Musikgeschmack, Büchertipps oder Lieblingsorte wurden beantwortet. Viele nutzten die Gelegenheit, persönliche Themen direkt anzusprechen – ein Austausch, der von spürbarer Wertschätzung geprägt war.

Landrat Armin Kroder hob seine Erfahrung aus Verwaltung und Kreistag hervor: „Ich kenne die Abläufe, die Finanzen und die Herausforderungen unseres Landkreises und ich weiß, wie man gemeinsam Lösungen auf den Weg bringt.“ Robert Ilg machte deutlich, wofür er in Hersbruck weiter stehen will: „Wir wollen eine Stadt, in der man gerne lebt: mit starken Vereinen, lebendiger Innenstadt und Entscheidungen, die nachvollziehbar sind.“ Einig waren sich Ilg und Kroder bei der Elektrifizierung der Franken-Sachsen-Magistrale und dem damit verbundenen Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs.

Neben politischen Inhalten stand das Miteinander im Mittelpunkt: Zwischen Tapas und Getränken, ergaben sich viele Gespräche, aus denen konkrete Hinweise für die weitere Arbeit mitgenommen werden konnten.
Dass das Konzept ankam, zeigte der Blick in den Saal: Es blieb kein Platz frei. Ein deutliches Zeichen für das große Interesse am sachlichen Dialog und dem guten Miteinander, das FRB und Freie Wähler auch weiterhin repräsentieren wollen. Ein großer Dank ergeht an Alexander Fackelmann und sein Team der Fackelmann Welt für die Gastfreundschaft.

Text: Maurizio Schneider, Marco Schnellinger
Fotos: Christina Bleisteiner, Martina Löhner, Alicia Vasilovici

FINGERFOOD & FAKTEN – Zum Finale wird gekocht.

FINGERFOOD & FAKTEN - zum Finale wird gekocht. Lassen Sie sich von Bürgermeisterkandidat Robert Ilg, Landratskandidat Armin Kroder und unseren Kandidatinnen und Kandidaten für Stadtrat und Kreistag verwöhnen. Unter der Anleitung von Profi-Koch Hans-Peter Eberhard, zaubern wir für Sie fränkische Tapas, während Sie unsere Kandidaten "grillen" können.

Lassen Sie sich von Robert Ilg und Armin Kroder kulinarisch verwöhnen. Unter der Anleitung von Profi-Koch Hans-Peter Eberhard (Grüner Baum Kühnhofen), zaubern wir fränkische Tapas, während Sie unseren Bürgermeister und Landrat „grillen“ können.

Wir wollen wissen, was Sie bewegt! Nutzen Sie die Chance, in entspannter Atmosphäre Ihre Fragen loszuwerden und direkt mit Robert Ilg und Armin Kroder ins Gespräch zu kommen. Kein steifes Protokoll, sondern echter Dialog bei guten Häppchen. Kommen Sie vorbei und genießen Sie den Abend mit uns, wir freuen uns auf einen entspannten Austausch in lockerer Runde mit Ihnen:

28. Februar 2026, 19.00 Uhr, Fackelmann Welt Hersbruck.