60 Jahre FRB Hersbruck – das Jubiläumsjahr

Anlässlich seines 60-jährigen Bestehens blickt der FRB (Freie Rathausblock) Hersbruck zurück – auf sein Jubiläumsjahr, aber auch auf 60 Jahre unabhängige Politik in Hersbruck.

60 Jahre FRB Hersbruck: Robert Ilg, Marco Schnellinger und Jürgen Amann
Rückblick auf 60 Jahre FRB Hersbruck: Robert Ilg, Marco Schnellinger und Jürgen Amann
Foto: © Andrea Pitsch Hersbrucker Zeitung

Marco Schnellinger, Vorsitzender des FRB, ist begeistert vom Engagement der Mitglieder und Verantwortlichen, das auch nach 60 Jahren nicht nachgelassen hat: „Unsere Mandatsträger, allen voran Bürgermeister Robert Ilg haben in den letzten Jahren eine gute und sachliche Arbeit zum Wohle Hersbrucks geleistet – das honorieren die Bürgerinnen und Bürger. Ebenso wichtig ist das Engagement der vielen weiteren Vereinsmitglieder. Sei es bei der Planung und Durchführung von Ortsteilbesichtigungen, dem Spielefest, Besuchen von Hersbrucker Organisationen und Betrieben oder einfach von Vereinsfesten. Das hat man jetzt im Jubiläumsjahr gesehen!“

Gemeint sind die vielen Veranstaltungen, die der FRB im vergangenen Jahr für seine Mitglieder aber vor allem auch für die Hersbruckerinnen und Hersbrucker organisiert hat:
Ortsteilführungen in Ellenbach, Großviehberg und Altensittenbach, der Besuch des BRK Katastrophenschutzzentrums und des neuen E-Centers. Nicht zu vergessen die beiden Konzerte mit Max Barnabas und dem Revueorchester, welche als Neujahrs- und Adventskonzert einen fulminanten Rahmen gebildet haben.

Parallel dazu liefen die immer sehr gut besuchten monatlichen Stammtische und natürlich auch schon die Vorbereitungen für die Kommunalwahl 2026, mit Nominierung der Kandidaten und Vorbereitung der Wahlbewerbungsphase selbst.

Alles nur möglich mit einem so unglaublichen Team, wie es die Mitglieder des FRB sind:
Ein ganz großes Dankeschön an dieser Stelle!

Hier ein paar Impressionen des Jubiläumsjahres:

Die Geschichte und Gründung des FRB Hersbruck fassen Robert Ilg und Fraktionssprecher Jürgen Amann folgendermaßen zusammen: „Die Kern-DNA des FRB ist und war gute und vernünftige Politik für Hersbruck zu machen – so hat sich der FRB 1965 gegründet, weil die Gründungsmitglieder um Richard Pemsel damals der Meinung waren, die amtierenden Stadträte würden Hersbruck eben nicht in den Mittelpunkt ihrer Entscheidungen stellen.“

Der 2025 leider verstorbene Ehrenvorsitzende des FRB Günther Langheinrich könnte hierzu einige schöne Anekdoten erzählen:

Text: Marco Schnellinger
Fotos: Christina Bleistener, Thomas Geiger, u.A.

Besuch BRK Hersbruck

Notfallversorgung, Bevölkerungsschutz, Selbstschutz – Wo stehen wir?

Aktuelle Infos aus dem Rettungsdienst, der Bereitschaft, der Wasserwacht und dem Katastrophenschutz im Nürnberger Land.
Herzliche Einladung am 24. Juli, 18.00 Uhr, K-Schutz Zentrum Hersbruck – Houbirgstr. 2.

Rettungswagen des BRK mit Blaulicht
Foto: BRK LGST

Besuch im BRK Zentrum für Bevölkerungsschutz

Leider plötzlich sehr aktuell: Stromausfall am Mittwoch und Unwetter am Freitag. Wir hoffen Sie haben beides glimpflich überstanden. Danke an die vielen, oftmals ehrenamtlichen, Einsatzkräfte für die stets schnelle Hilfe!

Letztes Wochenende hatten wir die Möglichkeit mit MDL Wolfgang Hauber und Bezirkstagspräsident Armin Kroder über die Erfordernisse des Katastrophenschutzes zu diskutieren. Zuvor bekamen wir von Wolfgang Fürst und Marc Stefes eine Führung durch das neue BRK Zentrum für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Hersbruck. Danke an unsere Freunde der Jungen Freien Wähler für die Organisation – und natürlich an die vielen „BRKler“ (inkl. Wasserwacht, Bergwacht,…), die das Gelände in viel Eigenleistung hergerichtet haben!

Was wir mitgenommen haben:

  • Die neue Halle beinhaltet Mannschaftsräume, ein zentrales Materiallager des Landkreises und Platz für die Fahrzeuge von Wasserwacht, Bergwacht & Co.
  • Mit dem Material vor Ort können in Katastrophenfällen andere Einheiten schnell und umfassend unterstützt werden, z.B. durch eine große Mannschaftsküche, Beleuchtungseinrichtungen und mobile Toiletten.
  • Bei Stromausfall ist das Schutzzentrum mit seinem Notstromaggregat weiterhin einsatzfähig – und das, dank eigener Tankstelle auf dem Gelände, über einen längeren Zeitraum.
  • Leider wurde die Finanzierung des Katastrophenschutzes zu oft von der Bundes- und Landespolitik nachrangig behandelt. Angesichts der aktuellen Entwicklungen, könnte sich das aber langsam bessern…
  • Viele Menschen wissen nicht, wie sie sich im Katastrophenfall richtig verhalten. Hierfür haben wir niederschwellige Informationen, z.B. in den Schulen oder bei Bürgerversammlungen angeregt. Eine Infobroschüre des Bundesamts für Bevölkerungsschutz gibt es hier zum Download:

Externe Verlinkung auf
www.bbk.bund.de

Text: Marco Schnellinger
Fotos: Marco Schnellinger / JFW Nürnberger Land