Nachfolgen die Haushaltsrede 2010 von Robert Ilg:
Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrte Damen und Herren der Verwaltung, liebe Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrter Herr Grzesiek von der Hersbrucker Zeitung, verehrte Zuhörer,
bisher waren die Vorberatungen zum neuen Haushalt ein besonderes Ereignis. Es war das Ringen um die Realisierung möglichst vieler, notwendiger und wünschenswerter Vorhaben. Das Arbeiten daran hat bisher doch überwiegend Freude gemacht und auch die im Anschluss zu schreibende Haushaltsrede war etwas besonderes.
Diesmal ist mir die Vorbereitung aber wesentlich schwerer gefallen als in den Vorjahren. Dies liegt weniger an der Tatsache, dass dies die letzte Verabschiedung des Haushalts in der Verantwortung des scheidenden Bürgermeisters Wolfgang Plattmeier ist – natürlich auch eine Besonderheit heute Abend, auf die ich am Ende meiner Ausführungen nochmals eingehen werde. Schwerer wiegt das Zahlenwerk, das wir heute zur Kenntnis nehmen müssen – gespickt mit Verschlechterungen und Unklarheiten. Verschlechterungen, was die Einnahmeseite angeht und, daraus folgend, weniger Investitionen. Unklarheiten, was die Belastbarkeit der Zahlen angeht. Bereits bei der Vorberatung im HVA habe ich darauf hingewiesen, dass eine Verabschiedung des Haushalts 2010 aus unserer Sicht zum jetzigen Zeitpunkt verfrüht ist. Ohne Kenntnis über das tatsächliche Jahresergebnis 2009, ohne zu wissen welche Auswirkung die drohende Erhöhung der Bezirksumlage, über den Umweg der Kreisumlage, auf unseren neuen Haushalt hat, werden wir heute beschließen. Denen, die an dieser Stelle jetzt meinen – das war doch schon immer so, möchte ich sagen: ja, das war bisher schon immer so, mit einer Ausnahme. Wir hatten noch Rücklagen um so manche Unwägbarkeit auszugleichen. Zur Erinnerung: da ringen wir gemeinschaftlich um eine Lösung pro Feuerwehrauto und pro Krippenplätze, mit der Maßgabe noch max. 20 TEUR zusätzlich den Rücklagen zu entnehmen.






