Jung und Frei – Jugendorganisation des FRB gegründet

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Aufbruchstimmung herrschte am Montagabend bei der Gründungsveranstaltung des jungenFRB in Kühnhofen. Unter Beisein einiger Stadträte des Freien Rathausblock Hersbruck sowie Bürgermeister Robert Ilg und Landrat Armin Kroder (FW) wurde eine parteilich ungebundene Jugendorganisation gegründet, bei der sich politisch interessierte Jugendliche in die Kommunalpolitik einbringen können.
Um das in die Tat umzusetzen werden neben einzelnen Aktionen auch regelmäßige Stammtische veranstaltet.

 

Günther Langheinrich freute sich bei seiner Begrüßung besonders über das großartige freiwillige Engagement der jungen Mitglieder, welches es ermöglichte auf die grobe Idee sehr schnell konkrete Taten folgen zu lassen. Nachwuchs in der Politik sei sehr wichtig und es könnten somit auch noch mehr „junge Ideen“ erwartet werden. Daran knüpfte Robert Ilg direkt an und betonte nochmals seine Dankbarkeit für die Unterstützung der Jugendlichen, die schon während des vergangenen Wahlkampfes äußerst wertvoll gewesen sei. Außerdem würde er sich freuen, wenn sich noch mehr junge Politikinteressierte fänden um sich bei den Jugendthemen einzubringen. Nur gemeinsam ließen sich die eigenen Positionen zu wichtigen Themen nach außen hin stark vertreten. Landrat Armin Kroder riet zudem dazu, sich auch mit den Jugendorganisationen der Freien Wähler auf Landkreis und Landesebene zu vernetzen um auch etwas über den Tellerrand hinausblicken zu können. Er endete mit dem Wunsch, dass man eine „gute Politik“ betreiben sollte, die sich nicht durch Beschimpfungen sondern durch gute Umgangsformen und saubere Diskussionen auszeichnen würde. Politiker sollten sich schließlich als Angestellte und Dienstleister für die Gesellschaft mit der nötigen Demut gegenüber der Bevölkerung verstehen.

 

Bevor zum gemütlichen Teil des Abends übergegangen wurde, musste ein Vorstand für den jungenFRB gefunden werden. Vorsitzender Paul Vogt, Stellvertreterin Martina Löhner, Schriftführer Marco Schnellinger und Schatzmeister Timo Stötzner wurden hierzu einstimmig gewählt.

 

Paul Vogt freut sich nun auf eine gute Zusammenarbeit mit dem neugewählten Vorstand und dem Freien Rathausblock. Durch die, schon in Planung befindlichen Aktionen sollen noch weitere Jugendliche motiviert werden, sich trotz Zeiten der Politik-Verdrossenheit wieder mehr dafür zu interessieren und aktiv daran mitzuwirken. Um dies zu ermöglichen findet an jedem ersten Montag des Monats ein Stammtisch statt, bei dem aktuell interessante Themen diskutiert werden. Hierzu sind natürlich alle Interessierten im Alter von 16 bis 30 Jahren herzlich eingeladen, der erste Termin ist am 5. Juli um 19.30 Uhr im Café Zentral.

Marco Schnellinger

Auf dem Foto oben zu sehen sind (v.l.n.r.):

Robert Ilg, Timo Stötzner, Marco Schnellinger, Martina Löhner, Günther Langheinrich,

Paul Vogt, Jürgen Amann, Florian Günther, Hans Schaffer und Armin Kroder

Robert Ilg im Amt

Am Morgen des 1. April 2010 war es so weit – Die Amtszeit von Robert Ilg als 1. Bürgermeister der Stadt Hersbruck begann um 09.30 Uhr mit einem Gottesdienst in der Spitalkirche.800_TDG20100401_IlgHEB_006
Dekan Dr. Werner Thiessen, Pfarrer Wunnibald Forster und Pastor Christian Odefey schickten alle Beteiligten mit einem Segen in den Tag. 800_TDG20100401_IlgHEB_011
Um 10.30 Uhr hiess es für Robert Ilg das letzte Mal Platz nehmen auf dem Sitz des Fraktionssprechers des FRB neben Günther Langheinrich,800_TDG20100401_IlgHEB_016
während Brigitta Stöber als 2. Bürgermeisterin die Sitzung eröffnete.800_TDG20100401_IlgHEB_012
Zahlreiche Gäste hatten sich im Sitzungssaal des Stadthauses eingefunden um an der Zeremonie teilzunehmen. In der ersten Reihe natürlich die ganze Familie Ilg.800_TDG20100401_IlgHEB_082
Bis auf wenige Ausnahmen waren auch alle Stadträte anwesend.  800_TDG20100401_IlgHEB_015

Gerade noch Bürgermeister – jetzt schon auf der Ehrenbank: Wolfgang Plattmeier (links) fühlt sich noch etwas unwohl unter den "Alten": Albert Höpfl, Anton Dobmeier und Albert Geng.800_TDG20100401_IlgHEB_024
Brigitta Stöber waltet ihres Amtes. Sie lässt den neuen Bürgermeister den Amtseid sprechen800_TDG20100401_IlgHEB_035
und hängt ihm schliesslich die Amtskette des 1. Bürgermeisters um. Um 10.38 Uhr hat Hersbruck nach 24 Jahren Amtszeit des Vorgängers Wolfgang Plattmeier ein neues Stadtoberhaupt – Robert Ilg vom Freien Rathausblock Hersbruck.800_TDG20100401_IlgHEB_040
Robert Ilg wirkt unter der Last der Kette und des neuen Amtes noch etwas unsicher, das wird sich in den nächsten Monaten ändern.800_TDG20100401_IlgHEB_044
Erster Gratulant ist Gegenkandidat und Fraktionssprecher der CSU im Stadtrat Peter Uschalt.800_TDG20100401_IlgHEB_053
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge gratulierte Wolfgang Plattmeier seinem Nachfolger.800_TDG20100401_IlgHEB_073
Dann durfte der neue "Burchers" beäugt vom "Alten" zu seinen ersten Amtshandlungen Platz nehmen.800_TDG20100401_IlgHEB_084
Hans Schaffer wurde als Nachrücker und neuer Stadtrat in der Fraktion des FRB vereidigt.800_TDG20100401_IlgHEB_094
An dieses neue Bild der sechs FRB-Stadträte muss man sich jetzt gewöhnen. Neuer Fraktionssprecher ist Jürgen Amann (hinten rechts). 800_TDG20100401_IlgHEB_114
Nächste Amtshandlung war die Ernennung von Wolfgang Plattmeier zum Altbürgermeister der Stadt Hersbruck, dieser war über die Vorsilbe "Alt" nicht ganz glücklich. Er äußerte sich aber, dass er froh sei, sich aus der "Droge" Bürgermeister auf diese Art und Weise "herausschleichen" zu können.800_TDG20100401_IlgHEB_121
Am Ende durften noch alle Stadträte gratulieren,800_TDG20100401_IlgHEB_133
Frau Anne und Tochter Magdalena durften erstmals die Amtskette in Augenschein nehmen1000_TDG20100401_IlgHEB_140
und Jürgen Ruppert von der Hersbrucker Zeitung lies die Amtskette vorsichtshalber noch einmal überreichen, dann war die Sitzung auch schon vorbei und die Mandatsträger beendeten die Veranstaltung mit einem adäquaten Schäufele-Essen. Ob mit oder ohne Schäufele-König ist nicht bekannt.

Text und Fotos: Thomas Geiger   

Robert Ilg hört zu – diesmal den Schulleitern

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Gespräch mit Schulleitern 

Als letztes der Treffen vor dem Stichwahlsonntag war  das Gespräch mit den Schulleitern angesetzt. Dabei zeigte sich, dass die Kommunikation zwischen den Schulleitungen und der Stadtverwaltung sowie der Politik noch um einiges verbessert werden kann. Es wurde auch über eine mögliche, gemeinsame Mittagsbetreung (Mensa) diskutiert und dem Bürgermeisterkandidaten des FRB wurden die nächsten, anstehenden Aufgaben, insbesondere was Renovierung und Ausstattung betrifft, der vier Schulen verdeutlicht.

Robert Ilg hört zu – weitere Gespräche

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Gespräch mit Handel und Wirtschaft

Mit großem Interesse waren fast zehn Vertreter aus Handel und Wirtschaft dem Gesprächsangebot mit Robert Ilg gefolgt. In den Räumen der Fa. Creation Groß erläuterte der Bürgermeisterkandidat seine Vorstellungen einer offenen, kommunikativen und zielorientierten Kommunalpolitik. Im Vordergrund steht für ihn dabei der regelmäßige Austausch mit den einzelnen Interessensvertretern. 800_TDG20100210_ILG_79
Einig war man sich über die guten Vorraussetzungen die Hersbruck zu bieten hat. Die große Herausforderung ist es, in den nächsten Jahren eine entsprechende Nutzung dieser Möglichkeiten zu organisieren und vor allem ein entprechendes positives Marketing zu betreiben. 

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Gespräch mit Rettungsorganisationen

Wie schon im November letzten Jahres fand nochmals eine Zusammenkunft mit den Vertretern der Rettungsorganisationen statt. Dabei stellten die Retter von Feuerwehr, BRK und THW gemeinsam mit dem Kandidaten fest, dass ein regelmäßiges Treffen dieser Art wünschenswert ist. So können z.B. gegenseitige logistische Unterstützungsangebote besprochen werden. Ein guter Vorschlag aus der Runde war auch die Einführung eines Jahresempfangs der Stadt Hersbruck, bei welchem eine entsprechende Wertschätzung den ehrenamtlichen Rettern gegenüber zum Ausdruck gebracht werden könnte.

Robert Ilg hört zu – Bildung eines offenen Netzwerkes „Zukunft Hersbruck“ als Ziel

Robert Ilg nutzt die Zeit bis zur Stichwahl 14.2.2010, um sich gezielt mit Vertretern einzelner Zielgruppen zu treffen. Die Zusammenkünfte sollen der Vorbereitung eines offenen Netzwerkes dienen, das einer ganzheitlichen und nachhaltigen Stadtentwicklung – „Zukunft Hersbruck“ – zum Ziel hat.

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In einem ersten Treffen mit den Vertretern der Sozialverbänden wurde festgestellt, dass es in punkto Kommunikation und Transparenz Defizite gibt. Ziel müsse immer das Miteinander von jung und alt sein. Des Weiteren drehte sich das Gespräch um die Weiterentwicklung der "sozialen Ader" Hersbrucks sowie die vermehrte Anerkennung ehrenamtlichen Engagements. Abschließend ging man mit dem Beschluss auseinander ähnliche Treffen zu wiederholen, um das "Wir-Gefühl" zu stärken und die Identifikation mit der Stadt zu erhöhen.

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Das Treffen mit Vertretern der Kunst- und Kulturszene Hersbrucks verlief ebenso konstuktiv. Wünsche nach einem Ausbau des Gitarrenfestivals unter der Überschrift Hersbruck klingt, kamen ebenso auf die Tagesordnung wie die Neuausrichtung des Bürgerfestes zum Citta-Slow-Fest mit Kunstausstellung. Im großen und ganzen sei es insbesondere wichtig, das bestehenden Potential besser zu heben und an der Weiterentwicklung der Kunst und Kultur in Hersbruck eventuell unter Einbindung eines Stadtmanagers zu arbeiten.

Weitere Treffen mit Vertretern aus Wirtschaft, Handel, Hilfverbänden und Schulen stehen in den nächsten Tagen an.