Marco Schnellinger folgt auf Norbert Winkler als Vorsitzender des FRB Hersbruck.

Bei der jährlichen Mitgliederversammlung des Freien Rathausblocks im Grünen Baum Kühnhofen, konnte der scheidende Vorsitzende Norbert Winkler auf ein ereignisreiches Vereinsjahr zurückblicken. Besonders hervor hob er den Infotermin am Wasserwerk Lindlberg, welcher auch von vielen interessierten Nichtmitgliedern wahrgenommen wurde, und den regen Austausch bei den stets gut besuchten Stammtischen. Erfreut war er darüber, dass der FRB sich bemühe, bei vielen der öffentlichen Veranstaltungen in Hersbruck vertreten zu sein, um so seine Wertschätzung konkret auszudrücken.
Im Namen der gesamten Vorstandschaft, dankte er den engagierten Mitgliedern für ihren Einsatz im letzten Jahr und besonders den Vorständen für ihre Unterstützung während seiner Zeit als Vorsitzender. Bei den Neuwahlen wurde sein bisheriger Stellvertreter Marco Schnellinger einstimmig zum neuen ersten Vorsitzenden des FRB gewählt. Norbert Winkler kandidierte nicht mehr, wird aber als zweiter Vorsitzender die Vorstandsarbeit weiter unterstützen. Für die übrigen Ämter wurden Marc Stefes (Schatzmeister) und Tanja Heidner (Schriftführerin), sowie als Beisitzer Anne Karges, Bastian Watzinger, Magdalena Ilg, Marco Scharrer und Wolfgang Schertel gewählt.
In den Grußworten dankte auch Bürgermeister Robert Ilg nochmals der bisherigen Vorstandschaft und freute sich über die Verjüngung des Teams. In der Stadtpolitik gäbe es, besonders im Hinblick auf den anstehenden Neubau des Grund- und Mittelschulkomplexes, derzeit einige finanzielle Herausforderungen. Dank der konstruktiven Zusammenarbeit aller Stadtratsfraktionen, ließen sich hier aber stets vernünftige Lösungen finden.
Landrat Armin Kroder dankte den anwesenden Mitgliedern für ihr ehrenamtliches, politisches Engagement, welches ein wichtiger Teil unserer Demokratie sei. Egal ob als Stadtrat oder für den Ortsverein. Auch auf Kreisebene zeichneten sich große finanzielle Herausforderungen ab, so konnte der diesjährige Haushaltsplan erst nach zahlreichen Verhandlungen und vielen Kompromissen verabschiedet werden.
In seinem Schlusswort ging der neue Vorsitzende, Marco Schnellinger, auf seine Vorstellungen für die nächsten Monate und Jahre ein. Im Hinblick auf die Kommunalwahlen 2026, aber auch die dazwischen liegenden überregionalen Wahlen, hoffe er auf einen vernünftigen Umgang der demokratischen Parteien untereinander. Das habe bei einer gemeinsamen Aktion zur Europawahl in Hersbruck schon sehr gut funktioniert. Populismus, egal aus welcher Richtung, erweise dem politischen Diskurs einen Bärendienst. Probleme müssten wieder mehr auf der Sachebene gelöst werden, die Landes- und Bundespolitik könne sich hier an der Kommunalpolitik ein Beispiel nehmen. Bei aller inhaltlicher Rivalität sollten die demokratischen Parteien nicht vergessen, was sie im Kern alle vereint: Die Achtung des Grundgesetzes und ganz konkret nach Artikel 1 die Unantastbarkeit der Würde eines jeden Menschen. Dieser demokratische Kern müsse gemeinsam gegen jegliche Form des Extremismus verteidigt werden.
Bericht: Marco Schnellinger
Foto: Christina Bleisteiner







