Begehren am 7. Juli – Der Stimmzettel, kurz erklärt

Bürgerentscheid 1 „Ratsbegehren“: Stimmen Sie hier bitte mit „Ja“, um der Erweiterung der Firma GERU-Plast zuzustimmen (mehrheitliche Empfehlung Ihres Stadtrats).

Bürgerentscheid 2 „Bürgerbegehren“: Konsequenterweise sollten Sie hier nun mit „Nein“ stimmen, da ein „Ja“ gegen die Erweiterung wirken würde.

Für beide Begehren gilt: Um im ersten Schritt zu „gewinnen“ brauchen sie jeweils eine einfache Mehrheit der Ja- gegenüber der Nein-Stimmen. Dabei ist allerdings zu beachten, dass jeweils mindestens ca. 2000 Wähler (genauer: 20% aller Wahlberechtigten) mit Ja gestimmt haben müssen!

WICHTIG! Die Stichfrage nicht vergessen:

Für den Fall, dass beide Begehren nach den oben genannten Kriterien von den Wählern angenommen werden, entscheidet die Stichfrage, welches Begehren zur Umsetzung kommt. Unsere Empfehlung also auch hier: Ein Kreuz bei Entscheid 1 „Ratsbegehren“.

Unsere Empfehlung – nutzen Sie auch die Briefwahl!

Kernaussagen der Infoveranstaltung im Hirtenmuseum

Bei der gestrigen Infoveranstaltung zum Ratsbegehren am 7. Juli konnten sich die Organisatoren von FRB, CSU und SPD über einen großen Zuspruch seitens der interessierten Hersbrucker freuen.

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Hier nochmal die Kernaussagen der fachkundigen Referenten:

  • Der tatsächliche „Flächenfraß“ beträgt lediglich 0,9 Hektar, was selbst die Hersbrucker Grünen als unkritisch ansahen (der Bebauungsplan wurde vergangenes Jahr einstimmig, also auch mit Grüner Zustimmung, beschlossen)
  • Die vorgeschriebenen Ausgleichsflächen sind in unmittelbarer Nähe vorhanden und würden bei geplanter Gestaltung als Feuchtbiotope sogar zu einer Verbesserung des Hochwasserschutzes in Altensittenbach beitragen
  • Die Umweltverträglichkeit wurde geprüft, auch die spezielle artenschutzrechtliche Prüfung ergab keinerlei Grund zur Beanstandung
  • Eine Erweiterung an anderer Stelle in Hersbruck würde zu unnötigem (Schwerlast-)Pendelverkehr in der Stadt und zu einem höheren Flächenverbrauch führen
  • Für GERU Plast ist die Erweiterung nötig um wettbewerbsfähig zu bleiben, dabei entstünden 50-70 neue Arbeitsplätze, andernfalls würden 170 Arbeitsplätze gefährdet oder es droht die Abwanderung des gesamten Unternehmens
  • Das würde zu Gewerbesteuereinbußen führen – Geld, das an anderer Stelle dann fehlt (Stadtbus, Strudelbad, Bücherei, …)
  • Der Wegfall eines großen Stromkunden bedeutet, dass die jährlichen Fixkosten der HEWA auf weniger Abnehmer umgelegt werden können, daraus würden Mehrkosten für jeden Einzelnen resultieren
  • Damit Hersbruck sich auch zukünftig als attraktiver Standort gut entwickeln kann, muss es ein verlässlicher Partner für Unternehmer und Investoren bleiben
  • Auch der Hersbrucker Einzelhandel ist von einer lebendigen Stadt, in die die Menschen nicht nur zum Schlafen kommen, abhängig

Allen beteiligten Stadträten ist ein sorgfältiger Umgang mit den Fakten wichtig, denn sie müssen bei allen Entscheidungen das Gemeinwohl im Blick behalten und gute Kompromisse bei gegensätzlichen Interessenslagen finden. Solche, gut abgewägten, Entscheidungen im Anschluss dann gemeinsam zu verteidigen, hat nichts mit Mauscheleien oder anderen Vorwürfen unsachlicher Verschwörungstheorien zu tun!   Zum Abschluss noch eine Anekdote von Wolfgang Plattmeier zum letzten Bürgerbegehren:

Durch Gerüchte und Halbwahrheiten wurde 2001 die direkte Anbindung des Gewerbegebiets Krötensee an die B14 und im Zuge dessen eine Haid-Unterführung verhindert – eine Entscheidung, die heute sicherlich Viele anders getroffen hätten.

Unser Jubiläumslogo: 50 Jahre ein offenes Ohr für Hersbruck

Vor 50 Jahren – im Jahr 1965 – wurde der Freie Rathausblock Hersbruck gegründet. Wir wollen in unserem Jubiläumsjahr durch viele besondere Veranstaltungen auf dieses Jubiläum hinweisen.

Als erstes möchten wir Ihnen unser Jubiläumslogo vorstellen, das uns durch das Jahr 2015 (und vielleicht auch noch ein bisschen länger) begleitet.

Logo FRB Jubiläum

Wir freuen uns auf das vor uns liegende Jahr und darauf Sie bei einer unserer Veranstaltungen zu treffen.

Berlinfahrt des FRB – ein voller Erfolg

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Statt der jährlichen Herbstwanderung unternahmen die Mitglieder des Freien Rathausblocks einen 3-tägigen Ausflug nach Berlin. Nach einem Kurzbesuch bei der heimischen Bundestagsabgeordneten Marlene Mortler stand ein Spaziergang unter den Linden auf dem Programm. Dieser sowie die am nächsten Tag durchgeführte Stadtrundfahrt wurden bestens von Otto Edel, einem Ur-Berliner, organisiert. Höhepunkt am Abend war dann der Besuch auf den Zuschauertribünen des Bundestages mit dem Blick auf den Plenarsaal. Anschließend genoss man bei Dunkelheit den Blick von der Kuppel des Bundestages auf das hell beleuchtete Berlin.

Zum Abschluss des Ausfluges konnte man bei herrlichem Wetter während einer Spree-Rundfahrt nachmals die Sehenswürdigkeiten von Berlin betrachten.

Nach diesem rundum gelungenen Wochenende herrschte bereits große Vorfreude auf eine ähnliche Veranstaltung im nächsten Jahr. 

Robert Ilg ist Bürgermeister – Bilder vom Wahlabend

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Erst nach Erscheinen des allerletzten Ergebnisses ließ sich Robert Ilg gratulieren.

1000TDG20100214_IlgWahl_074Einer der ersten Gratulanten: Peter Uschalt (CSU) im ersten Wahlgang knapp gescheitert.

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Glückliche Eltern 

1000TDG20100214_IlgWahl_099Glückliche Töchter

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Erstes Interview mit dem BR

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Gratulant Norbert Dünkel

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Stephan Krimm, der unterlegene Kandidat von Grünen und SPD gratuliert dem Sieger 

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Küsschen von Volker Hegel

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Peter Matzner (CSU), 3. Bürgermeister der Stadt Hersbruck

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Die weitgereistesten Gratulanten kamen aus Robert Ilgs Urlaubsort Wagrain in Österreich

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Amtsinhaber Wolfgang Plattmeier (SPD) und 2. Bürgermeisterin Brigitta Stöber (SPD)

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Michelmühl-Bürgermeisterin Heidi Zeschky

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Gratulanten vom UBB Offenhausen: Gemeinderat Gerd Müller und Bürgermeister Georg Rauh

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Stadtrat Wolfgang Geiger (CSU) und Pommelsbrunns Bürgermeister Jörg Fritsch (SPD)

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Anstoßen auf den Erfolg: Stadtrat und "Ziehvater" Günther Langheinrich mit dem frisch gewählten neuen 1. Bürgermeister

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Geburtstagsständchen vom Bürgermeister für drei "Valentine": Klaus Rostek, Thomas Geiger und Matthias Brunner

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"Büttenrede" der Stadträtinnen Irmgard Raum und Angelika Pflaum

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Freude auch bei Sohn Maximilian Ilg (alle weiteren Bilder ohne Kommentar)

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