Annlässlich unseres Jubiläums „60 Jahre FRB Hersbruck“ laden wir herzlich zum Rundgang in Ellenbach ein: Spannende Infos über Historisches und aktuelle Entwicklungen mit Dorfchronistin Renate Lochmüller am 4. Juni, 17.30 Uhr. Start ist am Milchhaus, im Anschluss, gegen 18.30 Uhr, ist noch Möglichkeit zum Austausch im Gemeinschaftshaus.
Anlässlich seines 60-jährigen Bestehens, veranstaltete der Freie Rathausblock Hersbruck Ende Januar in der GERU-Halle ein erfolgreiches Benefiz-Neujahrskonzert mit Max Barnabas und seinem Revueorchester. Der dabei entstandene Gewinn in Höhe von 1.400,- € wurde nun vollständig dem Kinderfonds der Stadt Hersbruck übergeben.
Vlnr.: Marco Schnellinger, Birgit Meister (Stadtverwaltung), Norbert Winkler, Wolfgang Wein, Robert Ilg & Gerhard Wagner (Revueorchester)
Marco Schnellinger, Vorsitzender des FRB, erklärt dazu: „Der Kinderfonds unterstützt Kinder und Jugendliche aus Familien, die Schwierigkeiten bei der Finanzierung von Bildungs- und Betreuungsangeboten haben. Seien das nun die Kosten für Schulessen, Klassenausflüge oder teure Schulmaterialien wie Tablets. Er erhöht damit die Bildungs- und Entwicklungschancen der Betroffenen. Das sehen wir als wichtigen Beitrag um die Chancengleichheit der Kinder und Jugendlichen in unserer Gesellschaft zu fördern.“
„Mit dem Kinderfonds kann all denen unter die Arme gegriffen werden, die finanzielle Unterstützung benötigen – und das ohne bürokratische Hürden.“ ergänzt Bürgermeister Robert Ilg.
Als Vertreter des Revueorchesters war auch Gerhard Wagner bei der Spendenübergabe anwesend: „Das Publikum in Hersbruck hat uns begeistert – und für einen solchen Zweck zu spielen macht gleich doppelt Freude.“
Derzeit laufen Planungen, Max Barnabas und das Revueorchester für ein Weihnachtskonzert am 7. Dezember in Hersbruck zu gewinnen. Es wäre ein gelungener Abschluss des FRB-Jubiläumsjahres.
Informationen über den Kinderfonds gibt es auf www.hersbruck.de (externer Link), Interessenten an einer Förderung können sich entweder an die Lehr- und Betreuungskräfte der Bildungseinrichtungen oder direkt an die Stadtverwaltung wenden (Tel. 09151 735-104 / E-Mail kinderfonds@hersbruck.de). In beiden Fällen gilt: Der Antrag wird mit absoluter Vertraulichkeit behandelt.
„Schwungvoll ins Jahr 2025“ – so lässt sich das gelungene Neujahrskonzert des FRB anlässlich seines 60-jährigen Jubiläums mit dem Revueorchester um Max Barnabas vermutlich am besten beschreiben.
„60 Jahre FRB Hersbruck, das heißt seit 1965 sachliche, ehrliche Politik, gemeinsam mit ihnen, Hand in Hand für unsere Stadt – für unsere Herzenssache: Hersbruck.“ Mit diesen (noch immer aktuellen) Slogans begrüßte der Vorsitzende des FRB Marco Schnellinger die über 250 Besucher in der gut gefüllten GERU-Halle. Sein Dank galt den Sponsoren, wie auch den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern für ihre Unterstützung bei der Durchführung des Abends. Insbesondere nannte er Wolfgang Wein und Norbert Winkler, die ihm einen großen Teil der Planung und Organisation abgenommen hatten.
Da sich der Freie Rathausblock seit jeher inhaltlich auf Hersbruck fokussiert, und sich somit auch nicht aktiv an der anstehenden Bundestagswahl beteiligt, spielte die Politik an diesem Abend eine untergeordnete Rolle. So fielen auch die Grußworte von Bürgermeister Robert Ilg und Landrat Armin Kroder vergleichsweise kurz aus. Sie hoben stattdessen den unschätzbaren Wert der vielen Mitglieder hervor, die sich im FRB teilweise seit Jahrzehnten im Ehrenamt politisch für das Wohl der Allgemeinheit engagieren. Zudem unterstrichen sie den Benefizcharakter des Konzertes, dessen Gewinn vollständig an den Kinderfonds der Stadt Hersbruck fließt.
Wolfgang Wein übernahm die Vorstellung der Musiker. Ihm war es auch zu verdanken, dass das Orchester in seiner bemerkenswerten Besetzung nun wieder den Weg nach Hersbruck gefunden hatte.
V.l.n.r.: Robert Ilg, Norbert Winkler, Wolfgang Wein, Gerhard Wagner, Max Barnabas, Marco Schnellinger, Jürgen Amann, Volker Hegel, Gudrun Zeltner und Armin Kroder.
Es folgte ein Konzert voller Swing und bekannter Melodien, mit Klassikern wie „The Pink Panther“ über den „Chattanooga Choo Choo“ zu Queens „Crazy Little Thing Called Love“, amüsant moderiert von Max Barnabas selbst. Ein Abend, bei dem es so manchen nicht mehr auf den Stühlen hielt.
Fotos: Christina Bleisteiner Foto „Jonglage“: Renate Scharrer Text: Marco Schnellinger
Herzliche Einladung zu unserem Neujahrskonzert am 26. Januar 2025, 17.00 Uhr in der GERU-Halle Hersbruck mit Max Barnabas und seinem Revueorchester. Benefizkonzert zugunsten des Kinderfonds der Stadt Hersbruck. Vorverkaufsstellen: Hersbrucker Zeitung und Fahrschule Hegel. VVK: 22,-€ (Schüler/Studenten 20,-€) Kartenreservierung: 09151 70656 oder per Kontaktformular…
Unser Vorsitzender Marco Schnellinger beschreibt die Idee hinter dem Konzert so: „60 Jahre Freier Rathausblock Hersbruck, das sind 60 Jahre unabhängige Politik für Hersbruck und seine Bevölkerung. Gegründet 1965 durch politikinteressierte Freunde, bilden unsere Mitglieder auch heute noch eine engagierte Gemeinschaft, die sich ehrenamtlich zum Wohle Hersbrucks einsetzen möchte. Der Slogan zum vorherigen FRB Jubiläum war ’50 Jahre ein offenes Ohr für unsere Stadt‘. Ein Motto, dem wir weiterhin treu sind, z.B. monatlich bei unseren öffentlichen Stammtischen, aber natürlich auch jederzeit dazwischen. Zum 60-Jährigen Jubiläum möchten wir nun auch etwas FÜR die Ohren anbieten: Es ist uns gelungen das Revueorchester um Max Barnabas für ein Neujahrskonzert in der GERU-Halle zu gewinnen. Dieses Benefizkonzert zugunsten des Kinderfonds der Stadt Hersbruck ist eine wunderbare Eröffnung unseres Jubiläumsjahres 2025.“
Stadtrat Wolfgang Wein ergänzt: „Bisher hatte die Stadtmusik Hersbruck jedes Jahr ein Neujahrskonzert veranstaltet, dieses findet kommendes Jahr jedoch als ‚Frühjahrskonzert‘ erst am 23. März 2025 statt. Wir freuen uns, diese ‚Lücke‘ mit unserem Angebot schließen zu können.“
Zu den Künstlern:
Das professionelle Orchester lässt Musikarrangements der 40er, 50er und 1960er Jahre in neuem Glanz erklingen. Die Broadway-, Bigband- und Revueschlager betören durch ihre Raffinesse, ihre Energie und ihren Charme, welche sie zum einen ihren oft vergessenen Komponisten, Textern und Arrangeuren verdanken, zum anderen dem Ensemble, das den Arrangements sein eigenes künstlerisches Profil verleiht. Spaß, Swing und Spielfreude stehen im Mittelpunkt des Orchesters und seines wohl ausgewählten Repertoires. Das Revueorchester spielt in einer 9 Mann Besetzung (kleine Big Band oder Berliner Besetzung): 3 Saxophone, 2 Trompeten und 1 Posaune bilden die Bläsersection; in der Rhythmussection spielen Klavier, Kontrabass und Schlagzeug.
Im Vordergrund: Max Barnabas, der mit seiner Bass-Stimme die Lieder warm und unverwechselbar in absoluten Wohlklang kleidet. Zwischen den einzelnen Darbietungen präsentiert er als Conférencier Musikgeschichte zu den Songs und unterhält mit amüsanten Anekdoten aus dem Orchesterleben. Als Leiter des Revueorchesters formt Max Barnabas den Klang des Orchesters bestimmt und mit klarem klanglichen Profil. Das Vertrauen in seine Musiker ist die Basis für maximalen Gestaltungsfreiraum jedes Einzelnen. Einklang und musikalischer Ausdruck stehen im Vordergrund.
Aus einem Noten-Archiv von mittlerweile über 5.000 Arrangements der Jahre 1920 bis 1980 kann das Revue-Orchester aus einem reichen Fundus quer durch die Musikgeschichte und -stile der jeweiligen Zeit schöpfen. Die Konzertprogramme des Orchesters sind sehr differenziert beinahe musikwissenschaftlich zusammengestellt und folgen immer einem ausgewählten Motto. Neben dem Programm „Ufatöne oder die Liebesgeschichte von Manuela und dem schönen Klaus“ wurden bereits die Programme „On Broadway“, „In the Mood“ „Love is in the Air“ „Dancing Ballroom Classics“ und „Im Winderwunderland“ auf die Konzertbühnen und Tanzhallen gebracht.
Freuen Sie sich auf ein speziell zusammengestelltes Programm für das Neujahrskonzert in Hersbruck!
Ca. 350 interessierte Anwohner aus Hersbruck und Happurg konnten sich am vergangenen Mittwochabend in der GERU-Halle aus erster Hand über die Reaktivierung des Pumpspeicherkraftwerks Happurg informieren. Unter den Anwesenden waren auch zahlreiche FRB-Mitglieder um Vorsitzenden Marco Schnellinger und unsere Stadträte um Fraktionssprecher Jürgen Amann.
Die Infos kamen direkt von den Uniper-Vertretern, u.A. Dr. Klaus Engels (Direktor Wasserkraft) und Jürgen Damm (Leiter Pumpspeicher). Unterstützung seitens Politik erhielten sie von unserm Bürgermeister Robert Ilg, seinem Amtskollegen Bernd Bogner aus Happurg, sowie Landrat Armin Kroder (beide FW) und dessen Stellvertreter Helmut Brückner (CSU).
Die Verantwortlichen lobten die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit während der knapp 1,5 Jahre dauernden Planungsphase. Nur dadurch konnte die positive Entscheidung für die Reaktivierung, mit einem Investitionsvolumen von immerhin ca. 250 Mio. €, in dieser, vergleichsweise kurzen, Zeit erfolgen.
In ihrem Vortrag erläuterten die Fachleute die Bedeutung des Speicherkraftwerks. Im Umfeld der fortschreitenden Energiewende dient es zum Ausgleich der Leistungsschwankungen, welche durch den steigenden Anteil aus Wind- und Sonnenenergie im Energiemix unweigerlich entstehen. Des Weiteren erläuterten sie den genauen Ablauf der schon begonnenen Baumaßnahmen und die getroffenen Vorkehrungen zur Sicherung und Abdichtung des Oberbeckens.
Im Anschluss konnten offene Fragen aus dem Publikum beantwortet werden
Den Anwesenden ging es vor Allem um die spätere Nutzung von Stausee und Oberbecken: Der Stausee wird weiterhin als Naherholungsgebiet zur Verfügung stehen, lediglich der Wasserpegel wird betriebsbedingt stärker schwanken als in den letzten Jahren und die Sperrzone für Boote und Schwimmer, im See unmittelbar vor dem Damm, wird vermutlich etwas vergrößert werden müssen. Am Oberbecken soll die Dammkrone nach den Baumaßnahmen wieder öffentlich zugänglich gemacht werden. Die Verantwortlichen baten aber eindringlich, die Absperrungen, welche während der Baumaßnahmen errichtet werden mussten, zu beachten. Auch das „Wildparken“ im Bereich des derzeit gesperrten Parkplatzes solle unterlassen werden, da dies an schönen Herbsttagen schon zu unübersichtlichen Verkehrssituationen geführt habe.
Sorgen bezüglich der Lärmbelästigung durch die Kraftwerksbauten konnten nicht ganz ausgeräumt werden. Es könne aber davon ausgegangen werden, dass die neueren Generatoren deutlich leiser sein werden als jene aus den letzten Betriebsjahren vor der Stilllegung und generell die Schallemissions-Grenzwerte eingehalten würden.
Bezüglich möglicher Katastrophenszenarien (z.B. Dammbruch) wurde den Anwesenden versichert, dass umfangreiche Maßnahmen zur grundsätzlichen Verhinderung eines solchen Vorfalls getroffen werden. Beispielsweise können Beschädigungen der mehrschichtigen Dichtung des Oberbeckens durch die, im Vortrag erläuterten, Monitoring-Einrichtungen in Echtzeit erkannt und ein Aufweichen des Damms durch entsprechende Maßnahmen frühzeitig verhindert werden.
Die Mitglieder des FRB Hersbruck trafen sich im Anschluss der Veranstaltung noch zu ihrem monatlichen Stammtisch, zu dem auch Landrat Armin Kroder erschien. Es entstand ein angeregter Austausch über das Pumpspeicherkraftwerk aber auch andere aktuelle Themen der Stadt- und Kreispolitik.