Neujahrskonzert 60 Jahre FRB

Herzliche Einladung zu unserem Neujahrskonzert am 26. Januar 2025, 17.00 Uhr in der GERU-Halle Hersbruck mit Max Barnabas und seinem Revueorchester. Benefizkonzert zugunsten des Kinderfonds der Stadt Hersbruck.
Vorverkaufsstellen: Hersbrucker Zeitung und Fahrschule Hegel.
VVK: 22,-€ (Schüler/Studenten 20,-€) Kartenreservierung: 09151 70656 oder per Kontaktformular…

FRB Neujahrskonzert mit Max Barnabas & Revueorchester am 26. Januar 2025, VVK: Hersbrucker Zeitung und Fahrschule Hegel

Unser Vorsitzender Marco Schnellinger beschreibt die Idee hinter dem Konzert so: „60 Jahre Freier Rathausblock Hersbruck, das sind 60 Jahre unabhängige Politik für Hersbruck und seine Bevölkerung. Gegründet 1965 durch politikinteressierte Freunde, bilden unsere Mitglieder auch heute noch eine engagierte Gemeinschaft, die sich ehrenamtlich zum Wohle Hersbrucks einsetzen möchte. Der Slogan zum vorherigen FRB Jubiläum war ’50 Jahre ein offenes Ohr für unsere Stadt‘. Ein Motto, dem wir weiterhin treu sind, z.B. monatlich bei unseren öffentlichen Stammtischen, aber natürlich auch jederzeit dazwischen. Zum 60-Jährigen Jubiläum möchten wir nun auch etwas FÜR die Ohren anbieten: Es ist uns gelungen das Revueorchester um Max Barnabas für ein Neujahrskonzert in der GERU-Halle zu gewinnen. Dieses Benefizkonzert zugunsten des Kinderfonds der Stadt Hersbruck ist eine wunderbare Eröffnung unseres Jubiläumsjahres 2025.“

Stadtrat Wolfgang Wein ergänzt: „Bisher hatte die Stadtmusik Hersbruck jedes Jahr ein Neujahrskonzert veranstaltet, dieses findet kommendes Jahr jedoch als ‚Frühjahrskonzert‘ erst am 23. März 2025 statt. Wir freuen uns, diese ‚Lücke‘ mit unserem Angebot schließen zu können.“

Dank an unsere Sponsoren: Karosserie- und Lackbetrieb Scharf, Fahrschule Hegel, WAG Advisory, ActionSport, Bürgerbräu Hersbruck, Hörluchs, Infolio, Geru-Plast, Allianz & Feine Weine

Zu den Künstlern:

Das professionelle Orchester lässt Musikarrangements der 40er, 50er und 1960er Jahre in neuem Glanz erklingen. Die Broadway-, Bigband- und Revueschlager betören durch ihre Raffinesse, ihre Energie und ihren Charme, welche sie zum einen ihren oft vergessenen Komponisten, Textern und Arrangeuren verdanken, zum anderen dem Ensemble, das den Arrangements sein eigenes künstlerisches Profil verleiht. Spaß, Swing und Spielfreude stehen im Mittelpunkt des Orchesters und seines wohl ausgewählten Repertoires. Das Revueorchester spielt in einer 9 Mann Besetzung (kleine Big Band oder Berliner Besetzung): 3 Saxophone, 2 Trompeten und 1 Posaune bilden die Bläsersection; in der Rhythmussection spielen Klavier, Kontrabass und Schlagzeug.

Im Vordergrund: Max Barnabas, der mit seiner Bass-Stimme die Lieder warm und unverwechselbar in absoluten Wohlklang kleidet. Zwischen den einzelnen Darbietungen präsentiert er als Conférencier Musikgeschichte zu den Songs und unterhält mit amüsanten Anekdoten aus dem Orchesterleben. Als Leiter des Revueorchesters formt Max Barnabas den Klang des Orchesters bestimmt und mit klarem klanglichen Profil. Das Vertrauen in seine Musiker ist die Basis für maximalen Gestaltungsfreiraum jedes Einzelnen. Einklang und musikalischer Ausdruck stehen im Vordergrund.

Aus einem Noten-Archiv von mittlerweile über 5.000 Arrangements der Jahre 1920 bis 1980 kann das Revue-Orchester aus einem reichen Fundus quer durch die Musikgeschichte und -stile der jeweiligen Zeit schöpfen. Die Konzertprogramme des Orchesters sind sehr differenziert beinahe musikwissenschaftlich zusammengestellt und folgen immer einem ausgewählten Motto. Neben dem Programm „Ufatöne oder die Liebesgeschichte von Manuela und dem schönen Klaus“ wurden bereits die Programme „On Broadway“, „In the Mood“ „Love is in the Air“ „Dancing Ballroom Classics“ und „Im Winderwunderland“ auf die Konzertbühnen und Tanzhallen gebracht.

Freuen Sie sich auf ein speziell zusammengestelltes Programm für das Neujahrskonzert in Hersbruck!

Infoveranstaltung Pumpspeicherkraftwerk

Ca. 350 interessierte Anwohner aus Hersbruck und Happurg konnten sich am vergangenen Mittwochabend in der GERU-Halle aus erster Hand über die Reaktivierung des Pumpspeicherkraftwerks Happurg informieren. Unter den Anwesenden waren auch zahlreiche FRB-Mitglieder um Vorsitzenden Marco Schnellinger und unsere Stadträte um Fraktionssprecher Jürgen Amann.

Podium der Infoveranstaltung Pumpspeicherkraftwerk

Die Infos kamen direkt von den Uniper-Vertretern, u.A. Dr. Klaus Engels (Direktor Wasserkraft) und Jürgen Damm (Leiter Pumpspeicher). Unterstützung seitens Politik erhielten sie von unserm Bürgermeister Robert Ilg, seinem Amtskollegen Bernd Bogner aus Happurg, sowie Landrat Armin Kroder (beide FW) und dessen Stellvertreter Helmut Brückner (CSU).

Die Verantwortlichen lobten die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit während der knapp 1,5 Jahre dauernden Planungsphase. Nur dadurch konnte die positive Entscheidung für die Reaktivierung, mit einem Investitionsvolumen von immerhin ca. 250 Mio. €, in dieser, vergleichsweise kurzen, Zeit erfolgen.

In ihrem Vortrag erläuterten die Fachleute die Bedeutung des Speicherkraftwerks. Im Umfeld der fortschreitenden Energiewende dient es zum Ausgleich der Leistungsschwankungen, welche durch den steigenden Anteil aus Wind- und Sonnenenergie im Energiemix unweigerlich entstehen. Des Weiteren erläuterten sie den genauen Ablauf der schon begonnenen Baumaßnahmen und die getroffenen Vorkehrungen zur Sicherung und Abdichtung des Oberbeckens.

Alle Infos können auch online abgerufen werden (externer Link):
https://www.uniper.energy/de/revitalisierung-happurg

Im Anschluss konnten offene Fragen aus dem Publikum beantwortet werden

Den Anwesenden ging es vor Allem um die spätere Nutzung von Stausee und Oberbecken:
Der Stausee wird weiterhin als Naherholungsgebiet zur Verfügung stehen, lediglich der Wasserpegel wird betriebsbedingt stärker schwanken als in den letzten Jahren und die Sperrzone für Boote und Schwimmer, im See unmittelbar vor dem Damm, wird vermutlich etwas vergrößert werden müssen. Am Oberbecken soll die Dammkrone nach den Baumaßnahmen wieder öffentlich zugänglich gemacht werden. Die Verantwortlichen baten aber eindringlich, die Absperrungen, welche während der Baumaßnahmen errichtet werden mussten, zu beachten. Auch das „Wildparken“ im Bereich des derzeit gesperrten Parkplatzes solle unterlassen werden, da dies an schönen Herbsttagen schon zu unübersichtlichen Verkehrssituationen geführt habe.

Sorgen bezüglich der Lärmbelästigung durch die Kraftwerksbauten konnten nicht ganz ausgeräumt werden. Es könne aber davon ausgegangen werden, dass die neueren Generatoren deutlich leiser sein werden als jene aus den letzten Betriebsjahren vor der Stilllegung und generell die Schallemissions-Grenzwerte eingehalten würden.

Bezüglich möglicher Katastrophenszenarien (z.B. Dammbruch) wurde den Anwesenden versichert, dass umfangreiche Maßnahmen zur grundsätzlichen Verhinderung eines solchen Vorfalls getroffen werden. Beispielsweise können Beschädigungen der mehrschichtigen Dichtung des Oberbeckens durch die, im Vortrag erläuterten, Monitoring-Einrichtungen in Echtzeit erkannt und ein Aufweichen des Damms durch entsprechende Maßnahmen frühzeitig verhindert werden.

Die Mitglieder des FRB Hersbruck trafen sich im Anschluss der Veranstaltung noch zu ihrem monatlichen Stammtisch, zu dem auch Landrat Armin Kroder erschien. Es entstand ein angeregter Austausch über das Pumpspeicherkraftwerk aber auch andere aktuelle Themen der Stadt- und Kreispolitik.

Bericht & Fotos: Marco Schnellinger

Gemeinsame Aktion zur Europawahl

Unter dem Motto „Deine Stimme für Europa“ hatten die demokratischen Parteien in Hersbruck, CSU, FRB, GRÜNE und SPD am vergangenen Samstag zum gemeinsamen Singen der Europahymne auf den Oberen Markt eingeladen. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von Dekanatskantorin Silke Kupper. Das Ziel der Organisatoren war es, auf die Bedeutung der Europawahl für alle EU-Bürgerinnen und Bürger hinzuweisen und bei den Wahlberechtigten vereint darum zu werben, ihre Stimme am 9. Juni für ein geeintes Europa abzugeben.

Gemeinsames Singen der Europahymne am Oberen Markt
Gemeinsame Aktion von CSU, FRB/FW, GRÜNE und SPD Hersbruck / Foto: GRÜNE Hersbruck

2. Vorsitzender Marco Schnellinger: „Wir als FRB haben uns gerne bei der Aktion beteiligt, weil die Europawahl uns alle angeht. Ein geeintes Europa ist wichtig für uns alle – auch für Hersbruck!“

Armin Kroder (FREIE WÄHLER) begrüßte alle Demokraten, die dem Aufruf gefolgt waren, um im wahrsten Sinne des Wortes ihre Stimme für Europa zu erheben. Für die kommenden Wochen wünschte er sich einen guten, parteiübergreifenden Dialog der demokratischen Parteien. Aus Hersbruck solle ein starkes pro-europäisches Signal nach Lauf, München, Berlin und Brüssel gehen.

Auch die Redner der anderen Parteien wiesen auf die Bedeutung der EU für Deutschland hin, sei es wirtschaftlich oder aufgrund der versöhnenden Aspekte im partnerschaftlichen Umgang mit unseren europäischen Nachbarn. Ein Dank ergeht auch an die GRÜNEN Hersbruck, die den Impuls für die gemeinsamen Planungen gaben. Alle Beteiligten wünschen sich nun einen respektvollen Umgang untereinander im Sinne eines fairen Wettbewerbs um die Stimmen der Wählerinnen und Wähler.

Bericht: Marco Schnellinger
Fotos: Magdalena Ilg / Grüne Hersbruck

Besuch Wasserwerk am Lindlberg

Besichtigung Wasserwerk am Lindlberg

Bürgermeister Robert Ilg freute sich, neben den FRB Vorsitzenden Norbert Winkler und Marco Schnellinger, sowie zahlreichen FRB Stadträten auch viele Interessierte aus der Bevölkerung am Wasserwerk begrüßen zu dürfen. Zudem drückten die Kandidaten der Freien Wähler für Land und Bezirk Felix Locke, Julia Hacker und Landrat Armin Kroder ihr Interesse an dem wichtigen Thema durch ihre Anwesenheit aus.

Als Fachmann führte HEWA Geschäftsführer Harald Kiesl durch die Anlagen am Lindlberg und erklärte anschaulich, wie das Wasser aus dem Boden in den privaten Wasserhahn gelangt. Es kommt aus dem örtlichen Tiefbrunnen oder einer der rings um Hersbruck verteilten Quellen. Dort wird es gefiltert und in sogenannte Hochbehälter geleitet, welche sich auf das ganze Stadtgebiet verteilen. „Durch das breit aufgestellte Netz, mit Tiefbrunnen, Quellen und Hochbehältern, ist die Wasserversorgung in Hersbruck vollkommen redundant und kann auch im Falle eines flächendeckenden Stromausfalls für ca. 3 Tage aufrechterhalten werden“, so Kiesl. Von den Hochbehältern aus können nahezu alle Teile Hersbrucks direkt und ohne zwischengeschaltete Pumpen mit Trinkwassser versorgt werden. Lediglich für die höhergelegenen Ortsteile wie z.B. Ellenbach sind Druckerhöhungsanlagen nötig.

Aufgrund der Boden- und Gesteinsbeschaffenheit der Hersbrucker Alb, hat unser Trinkwasser zwar einen gewissen Kalkgehalt, Schadstoffe sind in den Wasservorräten jedoch keine vorhanden: Das Tiefengrundwasser ist ohnehin gut abgeschirmt und auch die oberflächennäheren Quellen sind durch ihre Lage im Wald oder unter dicken Tonschichten gut vor z.B. landwirtschaftlichen Nitratbelastungen geschützt.

Jahreszeitlich bedingt, liefern die Quellen im Sommer weniger Wasser, das kann aber problemlos mit einem größerer Anteil Tiefengrundwasser ausgeglichen werden. Im Winter kann dann das Grundwasser durch einen höheren Quellwasseranteil geschont werden. „Über das Jahr gesehen, kann sich dadurch mehr Tiefengrundwasser neu bilden, als entnommen wird,“ beantwortete Kiesl eine entsprechende Nachfrage. Zusätzlich sollen weitere oberflächennahe Quellen reaktiviert werden, wie z.B. die Hansgörglquelle, welche direkt an das Wasserhaus am Lindlberg angeschlossen wird.

Interesse an der Veranstaltung zeigte auch Kirchensittenbachs Bürgermeister Klaus Albrecht. Nicht ohne Grund: Im Gegensatz zu Hersbruck hat die Riegelsteingruppe schon heute mit Herausforderungen zu kämpfen, die sich in Zukunft noch verschärfen könnten. Im Rahmen einer längerfristigen Strategie zur regionalen Wasserversorgung arbeiten die Wasserversorger von Alfeld bis Bayreuth daher schon seit geraumer Zeit an einem perspektivischen Zusammenschluss der einzelnen Versorgungsgebiete mit sogenannten Verbundleitungen. Diese flächendeckenden Versorgungssysteme sind deutlich robuster gegenüber Störungen, wie lokalen und saisonal bedingt geringeren Quellschüttungen sowie Defekten oder Störungen in den Anlagen selbst.

Für die weitere Ausgestaltung dieser Planungen wünschen sich HEWA wie auch Albrecht, an die Landtagskandidaten gewandt, Förderungen seitens des Freistaates. Diese könnten bei den lokalen Versorgern vermutlich mehr Versorgungssicherheit bewirken als teure Prestigeprojekt, wie eine Wasserleitung vom Bodensee nach Nordbayern. Vor diesem Hintergrund zeigten sich die Anwesenden auch der Einführung eines sogenannten Wassercents offen, vorausgesetzt die dadurch generierten Einnahmen kommen auch wirklich direkt der Trinkwasser Infrastruktur zu Gute.

Info: Unter „WasserCent“ versteht man eine geringe Gebühr, die bei der Entnahme von Trinkwasser an die Allgemeinheit entrichtet werden muss. Derzeit ist das in Bayern noch völlig kostenlos, wodurch vor allem Getränkekonzerne massiv profitieren.

Landrat Armin Kroder lobte in seinem abschließenden Grußwort die Weitsicht von HEWA Geschäftsführer Harald Kiesel und seinen Vorgängern. Durch deren Entscheidungen ist die Wasserversorgung in Hersbruck gut für die Zukunft aufgestellt. Trotzdem mahnte er die Anwesenden zum verantwortungsvollen Umgang mit der lebensnotwendigen Ressource. Beim Wassersparen kann jeder ganz einfach bei sich selbst anfangen und damit am Ende auch bares Geld sparen.

Bericht: Marco Schnellinger
Fotos: Christina Bleisteiner / Ilona Ilg / Marco Schnellinger

Besichtigung Wasserwerk

Besichtigung Wasserwerk am 15.09.2023, 14.00 Uhr, Wasserhaus am Lindlberg

Wie stellen wir unsere Trinkwasserversorgung auch in Zukunft sicher?

Bürgermeister Robert Ilg und HEWA informieren vor Ort.

Herzliche Einladung an alle Interessierten am 15. September 2023 um 14.00 Uhr im Wasserhaus am Lindlberg (Wasserhaus der Stadtwerke in Altensittenbach)!