
Robert Ilg inmitten seines Teams für die Kommunalwahlen 2020
Unser Bürgermeister Robert Ilg wurde von den anwesenden FRB-Mitgliedern einstimmig als Kandidat für die anstehende Bürgermeisterwahl in Hersbruck nominiert.
In seiner Rede stellte er heraus, dass mit dem ehrlichen Miteinander der letzten Jahre sehr viel Positives für die Entwicklung Hersbrucks auf den Weg gebracht werden konnte – Gemeinsam mit Stadtrat, Verwaltung und den Bürgern!
So konnte das Schickedanzareal entwickelt, Wohnbauflächen ausgewiesen und, im Austausch mit den Vereinen, der Bau der DAV-Kletterhalle nach Kräften unterstützt werden.
Die SchlieĆung des Krankenhauses musste trotz aller ƶffentlicher und nicht ƶffentlicher Verhandlungen hingenommen werden. Mit der Entwicklung des Posthofs zu einem Ćrztehaus soll die Gesundheitsversorgung in Hersbruck aber trotzdem gesichert werden. Natürlich ist es kein Ersatz für ein Krankenhaus, doch nur wenn Ćrzte zeitgemƤĆe RƤumlichkeiten für ihre Praxen in Hersbruck vorfinden, bleibt unsere Stadt für sie attraktiv und ein Abwandern in andere Kommunen wird vermieden.
Die jüngste Entscheidung von Dormero, in der Hersbrucker Innenstadt ein Hotel zu verwirklichen, ist eine groĆe Chance für die Weiterentwicklung Hersbrucks. Das gilt für Tourismus und Gastronomie, natürlich aber auch für den Einzelhandel.
Im Bereich Ćkologie und CO2-Einsparung konnte schon viel Erreicht werden, unter Anderem der Bau diverser Photovoltaikanlagen im Stadtgebiet (Grundschule Altensittenbach, am Lindlberg, auf dem LƤrmschutzwall Hirtenbühl, …), an welchen sich die Bürger teilweise auch beteiligen konnten. Des Weiteren wurden für Bauhof und Stadt Elektrofahrzeuge incl. LadesƤulen angeschafft und diverse NahwƤrmenetze aufgebaut. Für Windkraftanlagen wurden viele Vorarbeiten geleistet, die leider an der 10h-Regel scheiterten. Ein Klimaschutzplan und die Kooperation mit NaturEngergie führen die Liste weiter fort. Der GroĆteil davon war nur mƶglich, da die HEWA inzwischen wieder voll von der Stadt Hersbruck übernommen wurde und somit die nƶtigen Handlungsvollmachten vorlagen.
Viele der wegweisenden Entscheidungen konnten auf Basis der breiten Unterstützung aller Stadtratsfraktionen getroffen werden – aber nicht alle. Gegen die Stimmen von Grünen und SPD konnte zum Beispiel, gemeinsam mit der CSU, die Integration einer Veranstaltungshalle im Kinderkompetenzzentrum durchgesetzt werden. Inzwischen ist sie als „GERU-Halle“ bekannt und erfreut sich seit ihrer Erƶffnung groĆer Beliebtheit.
Alles in Allem konnte der Schuldenberg in seiner Amtszeit von 22 auf 15 Millionen abgetragen und die Rücklagen von 0,2 auf 3,5 Millionen Euro erhƶht werden – wƤhrend im selben Zeitraum (inkl. staatlicher Zuschüsse) 28,5 Millionen investiert wurden – vor allem im Bereich der Kinder- und Jugendbetreuung.

Nachdenklich stimmte ihn, dass Manche in der Stadt wohl verlernt haben sich auch mal über die positiven Entwicklungen zu freuen und stattdessen sofort nach dem Haar in der Suppe suchen. Die flächenschonende Erweiterung der Firma Geru-Plast und die Neuansiedlung der Firma Löffler, deren geplante Architektur eine deutliche Verbesserung zum Iststand wäre (sachliche Kritikpunkte werden aber selbstverständlich aufgenommen) seien hier nur als Beispiele genannt.
Im Rahmen des angestoĆenen Markenbildungsprozesses, der von SPD und Grünen leider abgelehnt wurde, mƶchte er neben den schon vorhandenen Mƶglichkeiten des direkten Austausches, wie die von ihm eingeführten Bürgerfragestunden, weitere Mƶglichkeiten schaffen um die Bevƶlkerung „mitzunehmen“. Daneben warb er dafür, ihn, unsere StadtrƤte und unsere Stadtratskandidaten einfach anzusprechen – für Kritik, gerne aber auch für Lob.
„Bürgermeister von Hersbruck zu sein, ist für mich der beste Job der Welt – und er macht mir immer noch wahnsinnig viel SpaĆ!
Ich mƶchte weiterhin Ideengeber, Zuhƶrer, Mitmacher und Umsetzer sein, der gemeinsam mit seiner Mannschaft, Hersbruck positiv weiterentwickelt und Perspektiven für die Zukunft schafft! Meine Bürotür, meine Augen und Ohren sind immer für Wünsche und Anregungen offen!“
Bericht: Marco Schnellinger













