Vom Donut zum Krapfen – Fraktion besichtigt „Soziales Stadthaus“

Das geplante „Soziale Stadthaus“ in der Kirchgasse 9 ist bei einem gemeinsamen Ortstermin der Stadtratsfraktionen von CSU und FRB auf großes Interesse gestoßen. Michael Kampe, der den Bauherrn vertrat, erläuterte das Vorhaben vor Ort und führte die Teilnehmer durch das Gebäude. Mit dabei waren Erster Bürgermeister Robert Ilg, Zweiter Bürgermeister Peter Uschalt, die Fraktionsvorsitzenden Götz Reichel (CSU) und Jürgen Amann (FRB), nahezu alle Fraktionsmitglieder beider Gruppierungen sowie Norbert Dünkel in seiner Funktion als Stadtrat und Landtagsabgeordneter.

Im Mittelpunkt des Termins stand ein Gebäude, dessen Geschichte bis weit in die frühe Neuzeit zurückreicht. Wie Michael Kampe erläuterte, stammen die einzelnen Geschosse des Hauses aus unterschiedlichen Bauzeiten zwischen 1629 und 1816; hinzu kommen Umbauten und Sanierungen im 20. Jahrhundert. Gerade diese vielschichtige Baugeschichte macht das Anwesen aus denkmalpflegerischer Sicht besonders wertvoll. Entsprechend eng erfolgt die Vorbereitung des Projekts in Abstimmung mit dem Denkmalschutz.

Das Vorhaben soll Denkmalschutz, soziale Nutzung und nachhaltige Stadtentwicklung miteinander verbinden und einen Beitrag zur Belebung und Zukunftsfähigkeit der Hersbrucker Altstadt leisten. Nach Angaben von Michael Kampe hat das Projekt den Bauausschuss bereits im Herbst 2025 passiert; die Baugenehmigung des Landkreises Nürnberger Land liegt seit dem 12. Januar 2026 vor.

Der Ortstermin machte zugleich deutlich, warum sich das Projekt auch mit dem städtebaulichen Bild „vom Donut zum Krapfen“ beschreiben lässt. Mit dem Donut-Effekt ist gemeint, dass sich Wohnen, Handel und Alltagsleben immer stärker an die Ränder eines Ortes verlagern, während die Mitte an Funktion und Aufenthaltsqualität verliert. Der Krapfen-Effekt steht demgegenüber für das Gegenmodell: Die Ortsmitte wird wieder „gefüllt“ – mit Menschen, Nutzungen, Begegnung, saniertem Bestand und neuem Leben. Leitend ist dabei das Prinzip„Innen vor Außen“, also die Stärkung und Reaktivierung des Ortskerns vor weiterer Entwicklung auf der grünen Wiese.

Genau in diesem Sinn kann das Projekt in der Kirchgasse verstanden werden. Statt Leerstand im Zentrum hinzunehmen, soll ein historisch bedeutendes Gebäude erhalten, saniert und einer neuen Nutzung zugeführt werden. Damit würde nicht nur ein ortsbildprägendes Denkmal gesichert, sondern auch ein Impuls für die Innenstadt gesetzt: weg von einer ausgehöhlten Mitte, hin zu einem lebendigen Kern mit sozialer Funktion.

Mit ausschlaggebend für die Entscheidung für das Denkmal in der Kirchgasse war nach Aussage des Bauherrn zudem, dass Hersbruck bereits eine kommunale Wärmeplanung vorgelegt hat. Bereits heute verweist die örtliche Versorgung darauf, dass es in Hersbruck bestehende Wärmenetze gibt, darunter auch eine Wärmeversorgung im Altstadtquartier. Gerade für den Altbestand im Stadtkern eröffnet das aus Sicht der Befürworter neue Perspektiven für energetische Sanierungen.

Die anwesenden Stadträte zeigten sich vom baulichen Bestand, von der Sorgfalt der Vorbereitung und vom Gesamtkonzept beeindruckt. Übereinstimmend wurde die Auffassung vertreten, dass hier eine Chance für Hersbruck liegt, Denkmalschutz, Innenstadtentwicklung und soziale Nutzung sinnvoll miteinander zu verbinden.

Beide Fraktionen stellten die Unterstützung des Vorhabens in Aussicht. Hierfür sollen auch Mittel der Städtebauförderung in Anspruch genommen werden. In einer der nächsten Stadtratssitzungen solle dies auf die Tagesordnung kommen.

Der Ortstermin in der Kirchgasse hat damit nicht nur Einblick in ein anspruchsvolles Sanierungsprojekt gegeben, sondern auch gezeigt, welches Potenzial in der behutsamen Erneuerung historischer Gebäude liegt. Wenn es gelingt, aus einem lange leerstehenden Denkmal einen Ort der Begegnung und Nutzung zu machen, dann wäre das für Hersbruck tatsächlich ein Schritt vom Donut zum Krapfen. Die Bauherren zeigen damit, was privates Engagement bewegen kann.

Text: Fraktionen CSU/FRB
Fotos: FRB

Genussvolles Kennenlernen

Die CSU Hersbruck/Altensittenbach unterstützt die erneute Kandidatur unseres Bürgermeisters Robert Ilg.
Aus diesem Anlass laden wir Sie gemeinsam ein, unsere Spitzenkandidaten -seitens CSU 2. Bürgermeister Peter Uschalt– besser kennen zu lernen. Unsere Bürgermeister werden gemeinsam in der Fackelmann Welt Hersbruck für Sie kochen:

Freitag, 21.11.2025, 18.00 Uhr
Nürnberger Str. 91

Gerne stellen wir Ihnen bei dieser Gelegenheit auch unsere jeweiligen Kandidatinnen und Kandidaten der beiden Stadtratslisten vor.

Robert Ilg einstimmig zum Bürgermeisterkandidaten des FRB nominiert

Nominierungsversammlung FRB: Geschlossene Unterstützung für Robert Ilg

In den modernen Räumen der Firma Hörluchs fand die Nominierungsversammlung des FRB zur Bürgermeisterwahl 2026 statt. Vorsitzender Marco Schnellinger konnte zahlreiche Mitglieder, Freunde wie unseren Landrat Armin Kroder und weitere Gäste begrüßen. Auch die Gastgeber und Geschäftsführer des sehr erfolgreichen Unternehmens, Thomas Meyer und Norbert Deinhard, stellten zu Beginn ihren Betrieb vor und gaben Einblicke in die innovative Arbeit von Hörluchs am Standort Hersbruck. 

Besonders erfreut zeigte sich Schnellinger über die Teilnahme von Vertretern der CSU Hersbruck und Altensittenbach. Er unterstrich die gemeinsame Verantwortung für die kommende Wahlperiode ab Mai 2026.  

In seinem Grußwort lobte Zweiter Bürgermeister Peter Uschalt (CSU) die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Bürgermeister Robert Ilg und den Fraktionen von CSU und FRB im Stadtrat. Uschalt kündigte zudem an, dass auch die CSU in Kürze Robert Ilg offiziell als Bürgermeisterkandidaten nominieren werde: „Wir wollen damit signalisieren, dass wir den erfolgreichen Weg für die Weiterentwicklung unserer Stadt gemeinsam fortsetzen möchten.“ 

Die formale Durchführung der Wahl übernahmen Norbert Winkler (stv. FRB-Vorsitzender) und Peter Matzner (Justiziar der CSU), die die Abstimmung souverän leiteten. Fraktionssprecher Jürgen Amann formulierte den Vorschlag Robert Ilg erneut als Bürgermeisterkandidaten zu nominieren, dem er ebenfalls eine engagierte und erfolgreiche Arbeit attestierte.  

Im Anschluss stellte sich Robert Ilg mit seinen Ideen, für eine mögliche, weitere Amtsperiode, den Anwesenden vor. In seiner Rede machte er deutlich, wie sehr ihm die positive Entwicklung Hersbrucks am Herzen liegt. Er betonte seine Freude an der konstruktiven Zusammenarbeit im Stadtrat und stellte besonders die gemeinsame Linie mit der CSU heraus: „Ich möchte gerne auch weiterhin Moderator für eine gute und nachhaltige Stadtentwicklung sein.“ 

Unterstützung erhielt Ilg auch von Landrat Armin Kroder, der in seinem Grußwort die außergewöhnliche Einigkeit zwischen den beiden Fraktionen hervorhob. Dieses Miteinander sei ein klares Zeichen dafür, dass die Interessen der Bürgerinnen und Bürger in Hersbruck über Parteigrenzen hinweg an erster Stelle stünden. Kroder bescheinigte Ilg eine gewissenhafte und engagierte Arbeit, die auch im Landkreis hohe Anerkennung finde. 

Die anschließende geheime Abstimmung brachte ein eindeutiges Ergebnis: Robert Ilg wurde mit 100% der Stimmen zum Bürgermeisterkandidaten des FRB nominiert. Sichtlich bewegt zeigte sich der amtierende Bürgermeister über die große Rückendeckung: „Nach über 15 Jahren im Amt ist eine solche einstimmige Unterstützung alles andere als selbstverständlich. Das macht mich dankbar, stolz und motiviert, auch künftig mit voller Kraft für Hersbruck zu arbeiten.“ Er zeigte sich glücklich und dankbar seiner Frau Ilona gegenüber, dass diese sein Wirken so unterstützt. 

Zum Abschluss bedankte sich Ilg nochmals ausdrücklich bei den Gastgebern der Firma Hörluchs, die der Versammlung einen sehr würdigen Rahmen gegeben hatten. 

Text: Robert Ilg 
Gruppenfoto: Thomas Geiger 
Weitere Fotos: Martina Löhner, Thomas Geiger, Klaus Rostek 

Robert Ilg tritt 2026 erneut als Bürgermeisterkandidat an

Bei der kommenden Kommunalwahl am 8. März 2026 wird Robert Ilg erneut als Bürgermeisterkandidat für die Stadt Hersbruck antreten. Wie bereits 2020 wird Ilg sowohl vom FRB als auch von der CSU Hersbruck/Altensittenbach als gemeinsamer Kandidat unterstützt.

Die Entscheidung zur gemeinsamen Nominierung spiegelt die überaus erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen CSU und FRB in den vergangenen Jahren wider. Insbesondere die enge, vertrauensvolle und zielorientierte Zusammenarbeit zwischen dem 1. Bürgermeister Robert Ilg und dem 2. Bürgermeister Peter Uschalt hat sich als tragfähige Grundlage für zahlreiche positive Entwicklungen in Hersbruck erwiesen. Gerade in einer Zeit, in der sich die politische Landschaft verändert und extreme Parteien an Einfluss gewinnen, ist es umso wichtiger, einen klaren, sachlichen und verlässlichen Kurs für unsere Stadt zu verfolgen“, betonen sowohl die beiden CSU- Ortsverbände als auch der FRB unisono. Deshalb haben sowohl die Stadtratsfraktionen als auch die Vorstände der CSU Hersbruck, Altensittenbach und des FRB einstimmig beschlossen, die erfolgreiche Zusammenarbeit über 2026 hinaus fortführen zu wollen und bitten hierzu um das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler.

Ziel bleibt es, den gemeinsamen Weg der sachlichen und konstruktiven Kommunalpolitik fortzusetzen – immer im Sinne des Wohls der Bürgerinnen und Bürger Hersbrucks. Ein wesentlicher Baustein dieses Erfolgs ist das persönliche und professionelle Miteinander von Robert Ilg und Peter Uschalt. Beide haben in den letzten Jahren als starkes Team Verantwortung übernommen, sich gegenseitig unterstützt und zusammen mit den Stadtratsfraktionen viel für Hersbruck bewegt.

Um auch künftig eine stabile und breit getragene Mehrheit im Stadtrat zu ermöglichen, werben CSU und FRB erneut jeweils mit eigenen Kandidatenlisten für die Stadtratswahl. Die Bürgerinnen und Bürger können sich dabei auf eine große Auswahl engagierter, zukunftsorientierter und sachlich denkender Kandidatinnen und Kandidaten freuen.

„Die Menschen in Hersbruck erwarten Lösungen – keine ideologischen Grabenkämpfe. Unser gemeinsamer Anspruch ist es, diese Lösungen weiterhin zu liefern“, so CSU und FRB abschließend.


Im Namen der Vorstände und Fraktionen

FRB
Robert Ilg
Jürgen Amann
Marco Schnellinger

CSU
Peter Uschalt
Götz Reichel

Foto: Thomas Geiger
Text: Pressemitteilung vom 8. August 2025